Chinesisch lernen in

Peking

Sprachaufenthalt China

Sprachaufenthalt Peking

Chinas Hauptstadt Peking ist weltberühmt für ihre über dreitausendjährige Geschichte und Kultur. Die von hohen ...

Chinesischschulen in Peking
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Sprachaufenthalt China

China, das viertgrösste Land der Welt, gehört zu den ältesten Zivilisationen und Hochkulturen der Menschheit. Es bietet aussergewöhnliche Sehenswürdigkeiten und eine fast unbegrenzte landschaftliche Vielfalt, die von grenzenlosen Horizonten, weiten Meeren, sanften Sandstränden über dichte Wälder bis hin zu quirligen Städten reicht.

Dein Sprachaufenthalt in China hat es in sich! Denn hier lernst du nicht nur eine neue Sprache, sondern erhältst auch einen Einblick in eine der spannendsten Kulturen der Welt. Besichtige während deiner Sprachreise weltbekannte Orte wie die mächtige Chinesische Mauer, die Terrakotta-Armee oder luxuriöse Kaiserpaläste.

Einreisebestimmungen

China ist visumspflichtig und das Touristenvisum gilt für maximal drei Monate. Frühestens 50 Tage vor der Einreise sind der chinesischen Botschaft bzw. dem zuständigen Konsulat folgendes vorzulegen: ein ausgefülltes Antragsformular, ein Passfoto, der Reisepass (sechs Monate gültig ab Einreisedatum) und die Visumgebühr. Ausländer müssen eine Kopie der Aufenthaltserlaubnis vorlegen. Die Bearbeitungszeit dauert normalerweise einige Tage. Der Antrag darf nicht per Post eingereicht werden. Formulare zum Selbstausdrucken und aktuelle Informationen findest du unter China Botschaft für DE , China Botschaft für AT bzw. China Botschaft für CH .

Da sich die Bestimmungen jederzeit ändern können, raten wir dir, dich zusätzlich bei der Botschaft zu informieren.

Sicherheit

Die Volksrepublik China gilt als sicheres Reiseland, trotz einiger einzelner Berichte über Verbrechen an ausländischen Touristen. Trotzdem sollte man wie auf jeder Reise in ein anderes Land die üblichen Vorsichtsmassnahmen nicht vergessen. Kameras, Geldbeutel und andere Wertsachen sollte man sicher, z.B. in einem kleinen Reisegürtel unter der Kleidung tragen. In überfüllten Bussen, U-Bahnen und an belebten Plätzen sollte man besonders auf seine Wertsachen aufpassen. In chinesischen Touristen-Zentren gibt es manchmal gut organisierte Bettler, die vor allem bei ausländischen Touristen sehr hartnäckig sein können.

Gesundheit

Impfungen: Die folgenden Impfungen werden für jedermann empfohlen: Diphtherie, Tetanus, Poliomyelitis, Masern, Hepatitis A. In speziellen Situationen werden zusätzlich folgende Impfungen empfohlen: Hepatitis B, Abdominaltyphus, Tollwut, FSME (auch RSSE), Japanische Enzephalitis. Bei Einreise aus einem Gelbfieberinfektionsgebiet ist eine gültige Gelbfieberimpfung Pflicht.

Malaria: Im Allgemeinen ist das Land malariafrei. Ein minimales Malariarisiko existiert in einigen Gebieten. Es wird auf jeden Fall empfohlen, sich gegen Mückenstiche zu schützen, aber es ist nicht nötig, ein Malariamedikament einzunehmen.

Reiseapotheke: Da Behandlungen und Medikamente sofort bezahlt werden müssen, ist der Abschluss einer Reisekrankenversicherung ratsam. Apotheken führen zwar auch importierte Arzneien, regelmässig benötigte Medikamente sollte man aber von zu Hause in ausreichender Menge mitnehmen. Die Reiseapotheke sollte zusätzlich zur normalen Standardausrüstung auch Insektenschutzmittel und vor allem im Sommer und in Südchina Mittel gegen Fusspilz und Sonnenschutzmittel enthalten. Für trockene Regionen, vor allem im Winter (z.B. in Peking), ist ein zusätzlicher Vorrat an Feuchtigkeitscreme ratsam. Im Pekinger Lufthansa Center gibt es ein International Medical Center, 50 Liangmaqiao Lu, Peking, Tel. 0086-10-64651561/2/3.

Trinkwasser: Bei einer Reise nach China sollte man sich bewusst sein, dass China immer noch ein Entwicklungsland ist und Probleme mit der Wasserqualität hat. Deshalb sollte z.B. grundsätzlich kein Leitungswasser getrunken werden, es empfiehlt sich zudem auch zum Kochen Mineralwasser ohne Kohlensäure zu verwenden.

Essen: Die hygienischen Zustände in Restaurants entsprechen in Luxushotels europäischen Standards, dies ist aber von billigen Restaurants und vor allem von Strassenhändlern nicht zu erwarten. Vor allem bei letzeren kann z.B. die schlechte Gemüse- oder Fleischfüllung einer Teigtasche zu Durchfall führen. Viele China-Reisende schwören auch darauf, eigene Stäbchen mitzubringen und diese in Restaurants zu benutzen, wenn keine Einwegstäbchen angeboten werden. Für erste allgemeine Informationen rund um die Gesundheit empfehlen wir Safetravel.ch oder Fit-for-travel.de .

Geld und Preise

Die Landeswährung heisst Renminbi ("Volksgeld") und wird in Yuan gezählt. 1 Yuan = 10 Jiao (im Volksmund "Mao") bzw. 100 Fen. Im Umlauf sind Banknoten von 1, 2, 5, 10, 50 und 100 Yuan sowie 10, 20 und 50 Fen, ferner Alumünzen von 1, 2, 5 und 10 Fen und 1 Yuan.

Geld wechseln kann man in den grösseren Bankfilialen und in internationalen Hotels. Quittungen sollte man für den Rücktausch in Devisen aufbewahren. Schwarztausch ist illegal und auch nicht lohnend. Travellerschecks kann man in Banken und Hotels vorlegen. Um Engpässe zu vermeiden, sollte man aber immer etwas Bargeld bei sich tragen. Die gängigen Kreditkarten werden in den internationalen Hotels, Restaurants und grossen Touristenläden, nicht aber in den staatlichen Kaufhäusern und kleineren Städten akzeptiert.

Die Einfuhr von Devisen ist bis zu 5000 USD (oder dem Gegenwert in anderen Devisen) erlaubt. Für höhere Beträge muss eine Einfuhrerklärung abgegeben werden. Ferner darf ein Betrag von 6000 Yuan eingeführt werden.

Preisniveau für Mahlzeiten: Budget: 1-2 USD
Mittelklasse: 5-10 USD

Kommunikation

Die internationale Vorwahl von China ist 0086. Es gibt mehrere billige Telefonvorwahlen für China. Einen guten Info- und Vergleichsservice bietet www.billiger-telefonieren.de. Dort findet man Tarife verschiedener Anbieter. Die günstigsten Angebote starten bei ca. 2 Cent / Minute. Um von Hotels oder der Wohnung aus telefonieren zu können, sollte man sich eine Telefonkarte besorgen, die es in China an vielen Zeitungsständen oder Kiosks zu kaufen gibt. Anrufe von den Hotelapparaten, vor allem ins Ausland, sind sehr teuer. Telefonate innerhalb Chinas und Ortsgespräche sind dagegen sehr preisgünstig.

Um in China mobil telefonieren zu können, kann man sich eine “Prepaid-Karte“ zulegen. Die SIM-Karte kostet ca. 100 Yuan. Guthaben kann man sich, genauso wie Telefonkarten, einfach an einem der zahlreichen Zeitungsstände oder Kiosks zulegen.

Ebenfalls eine gute und günstige Variante ist das Telefonieren in einem Internetcafé mit Programmen wie Skype.

Stromspannung

Die Stromspannung in China beträgt 220 Volt, 50 Hertz. In grossen Hotels sind die Steckdosen zweipolig, sonst oft auch dreipolig. Es empfiehlt sich, einen Adapter mitzunehmen und bei Reisen in entlegene Gebiete evtl. batteriebetriebene Geräte zu benutzen.

Transport

Chinesische Züge sind normalerweise sehr pünktlich und verkehren zwischen allen grossen Städten Chinas. Zudem sind sie günstig, relativ schnell und sicherer als Busse. Die Entfernungen sind manchmal sehr gross, so dass man für Zugreisen manchmal ein bis zwei Tage einplanen muss. Die Zugtickets sollten bis zum Verlassen des Bahnsteigs aufbewahrt werden, da sie dort nochmals kontrolliert werden. Für Touristen, die nicht so gut Chinesisch sprechen können, empfiehlt es sich, die Tickets in Reisebüros besorgen zu lassen, die Gebühren machen zwischen 5% und 10 % des Ticketpreises aus.

Eine gute Alternative dazu sind die Überlandbusse mit Schlafabteilen für längere Strecken. Busse sind Haupttransportmittel in den Städten und oft überfüllt. Hier sollte man gut auf seine Wertsachen achten. In Grossstädten kommt man ebenfalls gut mit Taxis, Motorrikschas oder Fahrradrikschas vorwärts.

Viele Städte besitzen neue Flughäfen oder bauen gerade welche, meist mit riesigen Dimensionen. Es gibt eine grosse Anzahl von Fluglinien. Nur wenige davon sind international tätig, die meisten konzentrieren sich auf den Inlandsverkehr. Die Flugtickets sind meist günstig und die Sicherheit hat sich in den letzten zehn Jahren stark verbessert.

Kleidung

Die Reisekleidung sollte der Region, den gewünschten Aktivitäten und der Jahreszeit angepasst werden. Sicher empfehlenswert sind bequeme und feste Schuhe.

Während sich die Bewohner der Metropolen westlich kleiden, sollte man in ländlichen Regionen, im Westen oder beim Besuch von Tempelanlagen auf bedeckende Kleidung achten.

Da sich die asiatischen Kleidergrössen von den westlichen unterscheiden, sollte man genügend Kleider einpacken und nicht erwarten, dass man in China leicht seine Kleider- und Schuhgrösse findet.

Essgewohnheiten

Die traditionell chinesische Küche wird in verschiedene Regionalküchen unterteilt. Was jedoch alle gemeinsam haben ist, dass dem Gesamteindruck grossen Wert zugesprochen wird. So ist neben der Farbe und dem Aroma auch die Konsistenz und die harmonische Komposition sehr wichtig.

Wichtige Nahrungsmittel sind Reis, Weizen, Schweinefleisch, Huhn, Gans und Ente. Viele Zutaten und Zubereitungsmethoden wurden von anderen asiatischen Kulturen übernommen und einige sind heutzutage auch im Westen bekannt: Tofu, Sojacauce, Reiswein oder grüner Tee.

Spezialitäten

Essen

  • Guangdong-Speisen: Schlangen-Brühe, gedünstetes Spanferkel, Wachskürbis mit 8 Kostbarkeiten, gebratene Garnelen
  • Shandong-Speisen: Suppen, geschmorte Seegurken mit Lauch, geschmorte Haifischflossen, geschmortes Hühnchen
  • Sichuan-Speisen: Gekochter Karpfen, Mapo-Bohnenkäse, Hühnerwürfel in Bohnenpaste, geröstetes Hühnerfleisch in Sosse
  • Huai-Yang-Speisen: Bettler-Hühnchnen, Mandarinfisch mit süsssaurer Sosse, gesalzene Ente, Weichschildkröte mit Taubeneiern
  • Islamische Speisen: Gegrillter Hammel, Feuertopf, duftende Hühnerwürfel mit Paprikaschoten, Suppe aus Innereien
  • Imbisse: Beutelförmige Pfannkuchen, gebratene Ravioli, gedämpfte Kastanienbrötchen, Erbsenpastete, Kringel und Teigtäschchen mit Füllung, Obstkuchen, gedämpfte Pastetchen, Kernkuchen, Reismehlklösschen mit süsser Fülllung

Trinken

  • Máo Tái Jiû - Hirse- und Weizenschnaps
  • Erguotou - Weizenschnaps
  • Tsingto – Bier
  • Grüntee
  • Gelber Tee
  • Roter Tee
  • Schwarzer Tee
  • Weisser Tee
  • Jasmin Tee
  • Oolong Tee

Trinkgeld

Trinkgelder sind generell nicht üblich, doch oft wird welches erwartet. Überall müssen die (vor allem im touristischen Angebot vollkommen überzogenen) Preise ausgehandelt werden. Handeln kann man in Geschäften, an Strassenständen und selbst in den Hotels, nicht jedoch in grossen Warenhäusern.

Rauchen

Rauchen ist in China insbesondere unter Männern noch immer sehr verbreitet und hat einen sozialen Aspekt. Es wird vom Staat auch nicht viel unternommen um dies zu ändern.

Feiertage

  • 1. Januar: Neujahr
  • 20. Januar - 21. Februar: Chinesisches Neujahr (3 Tage ab neuem Mond im neuen Jahr)
  • 8. März: Internationaler Frauentag (halber Tag frei für Frauen)
  • 1. Mai: Tag der Arbeit
  • 4. Mai: Jugendtag (halber Tag frei für Jugendliche)
  • Mai: Grabpflege-Festival
  • 1. Juni: Internationaler Kindertag (halber Tag frei für Schulkinder)
  • 1. Juli: Gründungstag der Kommunistischen Partei Chinas (Feiertag für Mitglieder der Partei)
  • 1. August: Geburtstag der Volksbefreiungsarmee (Feiertag für Armeemitglieder)
  • August: Drachenboot-Festival
  • 10. September: Jiaoshijie – Fest der Lehrer (halber Tag Frei für Lehrer)
  • Oktober: Mittherbst-Festival
  • 1. – 3. Oktober: Nationalfeiertage
  • Fällt ein gesetzlicher Feiertag in China auf einen Samstag oder einen Sonntag, so wird er am darauffolgenden Wochentag nachgeholt. Oft werden Feiertage auch zum kommenden Wochenende hin verschoben (also auf den kommenden Freitag oder Montag verlegt), damit drei oder mehr Tage in folge arbeitsfrei sind.

Wusstest du?

Dass die Anzahl an Chinesisch Lernenden jährlich schneller wächst als die Anzahl von Lernenden anderer Fremdsprachen und China gerade erst Spanien auf der Rangliste der weltweit beliebtesten Reiseländer vom dritten Platz verdrängt hat?

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