Sprachaufenthalt Chile
Erklimme hohe Berge, entdecke kristallklare Seen und eindrückliche Vulkane. Geniesse chilenischen Wein und köstliche Meeresfrüchte an der unendlichen Küste Chiles – alles verbunden mit einem Sprachaufenthalt in Chile.
Im Norden die magische Landschaft der Atacama Wüste, im Süden die gewaltigen Gletscher Patagoniens und genau in der Mitte des längsten Landes Lateinamerikas liegt die moderne Hauptstadt Santiago de Chile. Nur eine Stunde von der europäisch beeinflussten Metropole befinden sich die Strände von Viña del Mar, die malerische Hafenstadt Valparaiso und die majestätischen Andengipfel.
Das chilenische Spanisch ist ein wenig schwieriger zu verstehen als andere Spanisch Akzente. Dafür hat es seinen ganz besonderen Charme. An der Spanisch Schule wird mit neutralem Akzent unterrichtet, so dass auch Beginner von ihrer Spanisch Sprachreise intensiv profitieren und mit positiven Erinnerungen aus dem Sprachaufenthalt in Chile zurückkekhren.
Einreisebestimmungen
Schweizer- und EU-Bürger benötigen für einen Aufenthalt von weniger als 90 Tagen kein Visum. Es genügt ein Reisepass, welcher mindestens sechs Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist. Die Aufenthaltsbewilligung kann vor Ort um weitere drei Monate verlängert werden.Mehr Infos: de | ch | at
Impfungen
Folgende Impfungen werden empfohlen: Diphtherie, Tetanus, Hepatitis A. Wir raten dir, dich bei einem Reisemediziner beraten zu lassen. Für Informationen und Auskünfte empfehlen wir die Internetseiten Impfungen Internetseiten Fit-for-travel.de & Safetravel.chGesundheit
Die medizinische Versorgung in den grösseren Städten Chiles entspricht dem europäischen Standard. Auf dem Land ist sowohl die Infrastruktur als auch die Hygiene in den Spitälern oft mangelhaft. Das Leitungswasser in Chile ist trinkbar hat aber häufig einen starken Chlorgeschmack. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich das Trinkwasser in Flaschen kaufen.Sicherheit
Chile ist eines der sichersten Länder Lateinamerikas. Die Sicherheitslage ist zeitlichen Änderungen unterworfen. Wir empfehlen dir daher, dich auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland , beim Eidgenössischen Departement für ausländische Angelegenheiten oder beim Aussenministerium der Republik Österreich aktuell zu informieren.Geld und Preise
Auch das teuerste Land Südamerikas hat für westeuropäische Verhältnisse ein tiefes Preisniveau. Eine Reise in öffentlichen Verkehrsmittel zum Beispiel kostet trotz hohem Komfort nicht allzuviel. Für 15 Euros kann man gut und gerne 12 Stunden Bus fahren. Wer bei Einkäufen Geld sparen will, sollte die teuren Einkaufscenter in Santiago meiden. Hier zahlt man schon mal europäische Preise. Unser Tipp: Bei teureren Anschaffungen kann es sich lohnen, in US-Dollar zu bezahlen. Der Kauf gilt dann als Export und man muss häufig keine Mehrwertsteuer bezahlen – beim Kauf einfach fragen.
Preisniveau: Mittagessen / Menú del día: 3 - 5 Euro / 4-8 CHF
Trinkgeld / Propina: 10-15% werden erwartet
Zahlungsmittel:
- Währung: Peso Chileno (CLP)
- EC-Karte (Bankomat)
- Kreditkarten weitgehend akzeptiert
- Wir empfehlen einen Notgroschen in US-Dollar
Öffentlicher Verkehr
Reisen in Chile ist einfach. Die Busse sind pünktlich und sehr komfortabel. In Santiago de Chile gibt es ein modernes Metrosystem und ein lokales Busnetz. Taxis sind in der Hauptstadt immer verfügbar.Telefon & Internet
Am einfachsten ist es, für seine Anrufe eine der zahlreichen Telefonzentralen (Locutorios) zu benutzen. In vielen Internetcafes sind auch Programme wie Skype oder MSN Messenger installiert, mit welchen telefoniert werden kann. Es empfiehlt sich, sein eigenes Headset auf die Reise mitzunehmen, da diese in den Internetcafes häufig nicht vorhanden oder beschädigt sind. Tri-Band-Handys funktionieren in Chile. Die einheimischen Prepaid-Handys sind aber sehr billig. Sie können häufig zum gleichen Preis gekauft werden, wie eine einfache SIM-Karte. Gute Internetcafes findet man in allen Städten und an touristischen Destinationen.
Vorwahl Chile: 0056
Vorwahl aus Chile: DE - 0049; CH – 0041; AT – 0043
Zeitzone: MEZ minus 4 Stunden (minus 6 während europäischer Sommerzeit)
Stromspannung & Steckdosen
- 220 V (wie in Europa)
- Europäischer Stecker mit zwei runden Metallstiften
Kultur
Das kulturelle Leben wird durch zwei Strömungen geprägt. Die kosmopolitische Kultur wird hauptsächlich von der wohlhabenden Stadtbevölkerung gepflegt. Auf dem Land findet man eine volkstümliche Kultur von spanischem und indigenem Einfluss, welcher sich vor allem in der Musik und im Tanz ausdrückt. Chile besitzt ausserdem eine reiche literarische Tradition. Mit Pablo Neruda und Gabriela Mistral stammen gleich zwei Literaturnobelpreisträger aus Chile.Geschichte
Die Inkas stiessen am Ende des 15. Jahrhunderts bis in den Norden Chiles vor und drängten den Stamm der Mapuche weiter in den Süden zurück. 1541 eroberten die Spanier den nördlichen Teil Chiles und Pedro de Valdivia gründete die Stadt Santiago. Die Mapuche konnten ihr Territorium lange verteidigen und wurden erst Mitte des 19. Jahrhunderts verdrängt. Der Unabhängigkeitskampf begann 1810 und dauerte bis 1818. Im Anschluss wechselten autoritäre und liberale Regierungen in rascher Folge. Im Salpeterkrieg am Ende des 19. Jahrhunderts eroberte Chile die Atacama-Wüste von Bolivien und Peru. 1970 konnte die Unidad Popular von Salvador Allende die Wahlen für sich entscheiden. Es wurden wichtige Wirtschaftszweige verstaatlicht und Chile wurde abrupt in Richtung einer sozialistischen Gesellschaft umgestaltet, was auf inneren und äussern Widerstand traf. Am 11. September 1973 wurde die Regierung Allende durch einen Militärputsch mit der Unterstützung des CIA gestürzt und der Heereschef Augusto Pinochet übernahm als Diktator die Macht. Während des Putschs und in den folgenden Jahren wurden über 3000 Oppositionelle ermordet oder verschwanden. Anhänger Allendes wurden gefoltert und ins Exil getrieben. 1989 wurde Pinochet bei freien Wahlen abgesetzt. 2005 wählte Chile als erster Staat Südamerikas mit Michelle Bachelet eine Frau als Präsidentin.Gesellschaft
Die Bevölkerungszusammensetzung Chiles ist im Vergleich mit anderen lateinamerikanischen Ländern recht homogen. Dies vor allem deshalb, da sich die spanischen Siedler bereits früh mit den einheimischen Indigenas vermischten, so dass heute kaum mehr eine Unterscheidung zwischen Chilenen rein europäischer Abstammung und Mestizen möglich ist. Der Anteil der indigenen Bevölkerung ist verschwindend klein. Nur noch im mittleren Süden oder im Norden Chiles trifft man auf eine Gruppe des Stammes der Mapuche beziehungsweise der Aymara, die ihre Traditionen erhalten konnten. Im letzten Jahrhundert sind zahlreiche Europäer eingewandert, darunter viele Deutsche, welche sich vor allem im Raum Valdivia und Puerto Montt angesiedelt haben. Insgesamt war die europäische Einwanderung in Chile aber nicht so bedeutend wie in Ländern wie Argentinien oder Brasilien. Die Chilenische Gesellschaft ist sehr konservativ und stark von der katholischen Kirche beeinflusst. So war in Chile die Scheidung bis 2004 verboten. Bis zu 80% der Bevölkerung lebt in der Region um Santiago und Concepción. Die Gemeinden im Süden und im Norden sind durch die weiten Landstriche stark von der übrigen Bevölkerung isoliert.Küche
Chiles Küche ist abwechslungsreich und köstlich. Die Küstennähe und das mediterrane Klima führen dazu, dass Früchte und Meeresfrüchte häufig auf der Speisekarte zu finden sind. Chile ist ausserdem ein Weinland.Religion
Die grosse Mehrheit der Chilenen ist römisch-katholischen Glaubens. In allen Städten findet man aber auch protestantische Kirchen und zahlreiche andere Glaubensgemeinschaften. In Santiago und Valparaiso sind ausserdem Synagogen zu finden. Die kleinen Gruppen der Indigenas üben weiterhin ihre traditionellen Religionen aus.Politik
1989 wurde Chile nach fast 17 jähriger Diktatur wieder demokratisch. Die Exekutive steht unter der direkten Leitung des Staatspräsidenten, der für die Amtszeit von vier Jahren gewählt wird. Der Nationale Kongress, der die Legislative bildet, besteht aus der Abgeordnetenkammer (120 Mitglieder) und dem Senat (46 Mitglieder). Innenpolitisch dominiert das Thema der weitern Modernisierung des Staates insbesondere im Bildungs-, Gesundheits- und Erziehungswesen. Die Aufarbeitung der Menschenrechtsverletzungen während des Militärregimes ist immer noch in vollem Gange und ist Aufgabe der ordentlichen Gerichtsbarkeit.Wirtschaft
Die Chilenische Volkswirtschaft wurde unter Pinochet konsequent nach marktwirtschaftlichen und neoliberalen Aspekten umgebaut und dereguliert. Heute gilt Chile als eine der offensten Volkswirtschaften weltweit und gehört zu den führenden Industrienationen Lateinamerikas sowie zu den grössten Rohstoffproduzenten. In Chile befinden sich die grössten Kupfervorkommen der Welt. Neben dem Abbau von Kupfer wird Forst-, Fischerei- und Landwirtschaft betrieben. Den grössten Anteil am Bruttoinlandprodukt stellt aber der Dienstleistungssektor. Auch wenn Chile volkswirtschaftlich gut da steht, herrscht immer noch ein grosses soziales Ungleichgewicht. Die Bemühungen der nach Pinochet regierenden Mitte-Links-Regierungen, die sozialen Härten abzufedern, haben bis heute nur geringe Wirkung gezeigt.Chile - Fotos
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Parque Nacional Lauca - Volcán Parinacota
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Chiloé
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Arica - Festival Andino
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Lago de La Junta
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Lago General Carrera - Catedral de Mármol
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Artesanía de Chile
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Torres del Paine
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Iglesia en San Pedro de Atacama
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Funicular en Santiago de Chile
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Rapa Nui - Estatua Moái
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Niños bailando Cueca
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Casas coloradas en Valparaíso
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Murales de Valparaíso
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Valparaíso - Cerro Concepción
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Pingüinos Magallánicos
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Osorno
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Volcán Puntiagudo
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Valle de la Luna
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Parque Nacional Torres del Paine - Glaciar Grey
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Salar de Tara
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San Pedro de Atacama - Géiser del Tatio
0848 225 225 - Normaltarif
01801 252 252 - Ortstarif
0810 242 550 - Regionaltarif





