Chile
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Sprachaufenthalt in Chile

Erklimme hohe Berge, entdecke kristallklare Seen und beeindruckende Vulkane. Geniesse köstlichen Wein und frische Meeresfrüchte an der unendlichen Küste Chiles.

Im Norden, die magische Landschaft der Atacama Wüste. Im Süden, die gewaltigen Gletscher Patagoniens. Und genau in der Mitte des längsten Landes Lateinamerikas, liegt die moderne Hauptstadt Santiago de Chile. Nur eine Stunde von der europäisch beeinflussten Metropole befinden sich die Strände von Viña del Mar, die malerische Hafenstadt Valparaiso und die majestätischen Andengipfel. Die unglaubliche Naturschönheit Chiles und die hohe Sicherheit, auch in Santiago, machen dieses Land zu einem tollen Ort für eine Sprachreise. Da es auf der Südhalbkugel liegt, empfiehlt es sich einen Aufenthalt während der dortigen Sommermonate von Oktober bis April zu planen.

Das chilenische Spanisch hat einen ganz besonderen Akzent und eine eigene Sprachmelodie, an die man sich aber schnell gewöhnt. An der Sprachschule wird auf neutralem Spanisch unterrichtet, so dass auch Beginner eine gute Basis aufbauen können. Die offenen Chilenen freuen sich immer, Besuchern die landestypischen Ausdrücke beizubringen.

Yalea hat auch einen Sitz in Chile. Unsere deutschsprachigen Berater in Santiago sind daher die Experten für Chiles Schönheiten und geben dir gerne Tipps und Tricks aus erster Hand für einen unvergesslichen Sprachaufenthalt. Ruf uns einfach an oder schreibe uns kostenlos für unverbindliche Beratung - Kontakt

Facts

Einwohner 17,700,000
Fläche 755,696 km2
Hauptstadt Santiago
Yalea empfiehlt Pichilemu
Santiago
Viña del Mar

Spanisch lernen in

Iquique

Seco - Faszinierende Wüstenstadt, Surfspot und wahrer Geheimtipp im Norden Chiles

Pichilemu

Prendido - Sehr beliebter Touristenort und eine der besten Surfdestinationen Südamerikas

Santiago

Dinámico - Europäisch geprägte Metropole unweit vom Strand und Andengebirge

Viña del Mar

Relajado - Urlaubsatmosphäre und vor der Tür Bohèmien-Flair im benachbarten Valparaiso

Chile - Reiseführer

Einreisebestimmungen

Schweizer- und EU-Bürger benötigen für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen kein Visum. Es genügt ein Reisepass, welcher mindestens sechs Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist. Die Aufenthaltsbewilligung kann vor Ort um weitere drei Monate verlängert werden.
Mehr Infos: de | ch | at

Sicherheit

Chile ist eines der sichersten Länder Lateinamerikas und deshalb für eine Sprachreise sehr gut geeignet. Wir empfehlen aber immer, dich auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland , beim Eidgenössischen Departement für ausländische Angelegenheiten oder beim Aussenministerium der Republik Österreich aktuell zu informieren.

Impfungen

Folgende Impfungen werden empfohlen: Diphtherie, Tetanus, Hepatitis A. Wir raten dir, dich bei einem Reisemediziner beraten zu lassen. Für Informationen und Auskünfte empfehlen wir die Internetseiten Fit-for-travel.de & Safetravel.ch.

Gesundheit

Die medizinische Versorgung in den grösseren Städten Chiles entspricht dem europäischen Standard. Auf dem Land erreicht die Versorgung in den Krankenhäusern dieses Niveau nicht immer und die Infrastruktur ist weniger gut ausgebaut. Das Leitungswasser in Chile ist trinkbar, hat aber häufig einen starken Chlorgeschmack. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich das Trinkwasser in Flaschen kaufen.

Geld und Preise

Chile ist eines der teureren Länder Südamerikas, trotzdem liegt man oft deutlich unter dem westeuropäischen Preisniveau. Lokale Restaurants und Fahrten über längere Strecken mit öffentlichen Verkehrsmitteln sind zum Beispiel relativ günstig. Für 30 Euro kann man gut und gerne 10 Stunden Bus fahren. Wer bei Einkäufen Geld sparen will, sollte die teuren Einkaufscenter in Santiago meiden. Hier zahlt man schon mal europäische Preise. Unser Tipp: Bei teureren Anschaffungen kann es sich eventuell lohnen, in US-Dollar zu bezahlen. Der Kauf gilt dann als Export und man muss häufig keine Mehrwertsteuer bezahlen – beim Kauf einfach fragen.

Preisniveau: Mittagessen / Menú del día: 5 - 10 Euro / 5 - 11 CHF
Trinkgeld / Propina: 10-15% werden erwartet und sind meistens bereits auf der Rechnung vermerkt

Zahlungsmittel:

  • Währung: Peso Chileno (CLP)
  • EC-Karte (Bankomat)
  • Kreditkarten weitgehend akzeptiert
  • Wir empfehlen einen Notgroschen in US-Dollar

Öffentlicher Verkehr

Reisen in Chile ist einfach. Die Busse sind pünktlich und sehr komfortabel. In Santiago de Chile gibt es ein modernes Metrosystem und ein lokales Busnetz. Taxis sind in der Hauptstadt immer verfügbar.

Telefon & Internet

Am einfachsten ist es, für seine Anrufe eine der zahlreichen Telefonzentralen (Locutorios) zu benutzen. In vielen Internetcafes sind auch Programme wie Skype installiert. Es empfiehlt sich, sein eigenes Headset auf die Reise mitzunehmen, da diese in den Internetcafes häufig nicht vorhanden oder beschädigt sind. Triband-Handys funktionieren in Chile. Die einheimischen Prepaid-Handys sind aber sehr billig. Sie können häufig zum gleichen Preis gekauft werden, wie eine einfache SIM-Karte. Gute Internetcafes findet man in allen Städten und an touristischen Destinationen.

Vorwahl Chile: 0056
Vorwahl aus Chile: DE - 0049; CH – 0041; AT – 0043

Zeitzone: MEZ minus 4 Stunden (minus 5 während europäischer Sommerzeit)

Stromspannung & Steckdosen

  • 220 V (wie in Europa)
  • Europäischer Stecker mit zwei runden Metallstiften

Kultur

Das kulturelle Leben wird durch zwei Strömungen geprägt. Die kosmopolitische Kultur wird hauptsächlich von der wohlhabenden Stadtbevölkerung gepflegt. Auf dem Land findet man eine volkstümliche Kultur von spanischem und indigenem Einfluss, welcher sich vor allem in der Musik und im Tanz ausdrückt. Chile besitzt ausserdem eine reiche literarische Tradition. Mit Pablo Neruda und Gabriela Mistral stammen gleich zwei Literaturnobelpreisträger aus diesem Land.

Geschichte

Die Inkas stiessen am Ende des 15. Jahrhunderts bis in den Norden Chiles vor und drängten den Stamm der Mapuche weiter in den Süden zurück. 1541 eroberten die Spanier den nördlichen Teil Chiles und Pedro de Valdivia gründete die Stadt Santiago. Die Mapuche konnten ihr Territorium lange verteidigen und wurden erst Mitte des 19. Jahrhunderts verdrängt. Der Unabhängigkeitskampf begann 1810 und dauerte bis 1818. Im Anschluss wechselten autoritäre und liberale Regierungen in rascher Folge. Im Salpeterkrieg am Ende des 19. Jahrhunderts eroberte Chile die Atacama-Wüste von Bolivien und Peru. 1970 konnte die Unidad Popular von Salvador Allende die Wahlen für sich entscheiden. Es wurden wichtige Wirtschaftszweige verstaatlicht und Chile wurde abrupt in Richtung einer sozialistischen Gesellschaft umgestaltet, was auf inneren und äussern Widerstand traf. Am 11. September 1973 wurde die Regierung Allende durch einen Militärputsch mit der Unterstützung des CIA gestürzt und der Heereschef Augusto Pinochet übernahm als Diktator die Macht. Während des Putsches und in den folgenden Jahren wurden über 3000 Oppositionelle ermordet oder verschwanden. Anhänger Allendes wurden gefoltert und ins Exil getrieben. 1989 wurde Pinochet bei freien Wahlen abgesetzt. 2005 wählte Chile als erster Staat Südamerikas mit Michelle Bachelet eine Frau als Präsidentin.

Gesellschaft

Die Bevölkerungszusammensetzung Chiles ist im Vergleich mit anderen lateinamerikanischen Ländern recht homogen. Dies vor allem deshalb, da sich die spanischen Siedler bereits früh mit den einheimischen Indigenas vermischten, so dass heute kaum mehr eine Unterscheidung zwischen Chilenen rein europäischer Abstammung und Mestizen möglich ist. Der Anteil der indigenen Bevölkerung ist verschwindend gering. Nur noch im mittleren Süden oder im Norden Chiles trifft man auf eine Gruppe des Stammes der Mapuche beziehungsweise der Aymara, die ihre Traditionen erhalten konnten. Im letzten Jahrhundert sind zahlreiche Europäer eingewandert, darunter viele Deutsche, welche sich vor allem im Raum Valdivia und Puerto Montt angesiedelt haben. Insgesamt war die europäische Einwanderung in Chile aber nicht so bedeutend wie in Ländern wie Argentinien oder Brasilien. Die Chilenische Gesellschaft ist sehr konservativ und stark von der katholischen Kirche beeinflusst. So war in Chile die Scheidung bis 2004 verboten. Bis zu 80% der Bevölkerung lebt in der Region um Santiago und Concepción. Die Gemeinden im Süden und im Norden sind durch die weiten Landstriche stark von der übrigen Bevölkerung isoliert.

Küche

Chiles Küche ist abwechslungsreich und köstlich. Die Küstennähe und das mediterrane Klima führen dazu, dass Früchte und Meeresfrüchte häufig auf der Speisekarte zu finden sind. Chile ist ausserdem ein Weinland.

Religion

Die grosse Mehrheit der Chilenen ist römisch-katholischen Glaubens. In allen Städten findet man aber auch protestantische Kirchen und zahlreiche andere Glaubensgemeinschaften. In Santiago und Valparaiso sind ausserdem Synagogen zu finden. Die kleinen Gruppen der Indigenas üben weiterhin ihre traditionellen Religionen aus.

Politik

1989 wurde Chile nach fast 17 jähriger Diktatur wieder demokratisch. Die Exekutive steht unter der direkten Leitung des Staatspräsidenten, der für die Amtszeit von vier Jahren gewählt wird. Der Nationale Kongress, der die Legislative bildet, besteht aus der Abgeordnetenkammer (120 Mitglieder) und dem Senat (46 Mitglieder). Innenpolitisch dominiert das Thema der weiteren Modernisierung des Staates insbesondere im Bildungs-, Gesundheits- und Erziehungswesen. Die Aufarbeitung der Menschenrechtsverletzungen während des Militärregimes ist immer noch in vollem Gange und ist Aufgabe der ordentlichen Gerichtsbarkeit.

Wirtschaft

Die Chilenische Volkswirtschaft wurde unter Pinochet konsequent nach marktwirtschaftlichen und neoliberalen Aspekten umgebaut und dereguliert. Heute gilt Chile als eine der offensten Volkswirtschaften weltweit und gehört zu den führenden Industrienationen Lateinamerikas sowie zu den grössten Rohstoffproduzenten. In Chile befinden sich die grössten Kupfervorkommen der Welt. Neben dem Abbau von Kupfer wird Forst-, Fischerei- und Landwirtschaft betrieben. Den grössten Anteil am Bruttoinlandprodukt stellt aber der Dienstleistungssektor. Auch wenn Chile volkswirtschaftlich gut da steht, herrscht immer noch ein grosses soziales Ungleichgewicht. Die Bemühungen der nach Pinochet regierenden Mitte-Links-Regierungen, die sozialen Härten abzufedern, haben bis heute nur geringe Wirkung gezeigt.

Chile - Fotos


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