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Sprachaufenthalt in Costa Rica

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Surfe auf perfekten Wellen oder geniesse die traumhaften Strände. Tauche ein ins Naturparadies und beobachte, wie exotische Vögel in den Himmel steigen.

Mit seinen vielen Nationalparks, mehr als 800 Vogelarten und über hundert verschiedene Orchideen ist Costa Rica ein Traum für Naturliebhaber. Seine schönen Strände und die entspannte Atmosphäre machen das kleine Land in der Karibik ideal für einen erholsamen Spanisch Sprachaufenthalt.

Die Ticos, wie die Einwohner von Costa Rica genannt werden, sprechen ein sehr klares und deutliches Spanisch. Auch Spanisch Beginner finden sich mit dem Akzent in kurzer Zeit zurecht und können so intensiv von ihrer Spanisch Sprachreise profitieren.

Mehr Informationen zu Costa Rica findest du auf der Yalea Sprachaufenthalte Website oder auf den Costa Rica News und Guanacaste Web-Portalen. Pura vida!

Einreisebestimmungen

Schweizer- und EU-Bürger benötigen für einen Aufenthalt von weniger als 90 Tagen kein Visum. Es genügt ein Reisepass, welcher mindestens sechs Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist und ein Retour- oder Weiterreiseticket.
Mehr Infos: de | ch | at

Impfungen

Folgende Impfungen werden empfohlen: Diphtherie, Tetanus, Hepatitis A, Gelbfieber (in einigen Gebieten). Ein Malariarisiko existiert von Januar bis Dezember in einigen Risikogebieten. Wir raten dir, dich bei einem Reisemediziner beraten zu lassen. Für Informationen und Auskünfte empfehlen wir die Internetseiten Fit-for-travel.de & Safetravel.ch

Gesundheit

In den Städten ist eine gute medizinische Versorgung gewährleistet. Das Leitungswasser in Costa Rica ist trinkbar, hat aber häufig einen starken Chlorgeschmack. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich das Trinkwasser in Flaschen kaufen.

Sicherheit

Costa Rica ist eines der sichersten Länder Lateinamerikas. Die Sicherheitslage ist zeitlichen Änderungen unterworfen. Wir empfehlen dir daher, dich auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland , beim Eidgenössischen Departement für ausländische Angelegenheiten oder beim Aussenministerium der Republik Österreich aktuell zu informieren.

Geld und Preise

Costa Rica gehört zu den teureren Destinationen in Lateinamerika. Das Preisniveau ist jedoch tiefer als in Westeuropa. Wer Geld sparen will, reist in der Nebensaison: Insbesondere die Hotelpreise werden während der Regensaison (Mai bis November) nach unten angepasst.

Preisniveau: Mittagessen / Menú del día: 4-7.5 Euro / 6-12 CHF
Trinkgeld / Propina: 10 bis 15% werden erwartet

Zahlungsmittel:

  • Währung: Costa Rica Colón (CRC)
  • EC-Karte (Bankomat)
  • Kreditkarten (in grösseren Städten akzeptiert)
  • US-Dollars in kleinen Scheinen als Notgroschen

Öffentlicher Verkehr

Costa Rica hat ein gut ausgebautes Bussystem. Wobei die meisten Strecken zur Hauptstadt San José führen und man dort häufig umsteigen muss. Wer mit dem Bus reist, sollte also die grösste Bushaltestelle in San José, den Coca-Cola Terminal, kennen. Die Strecken in Costa Rica sind relativ kurz und daher ist Reisen auch preisgünstig. Wer lieber im Auto reist, kann Taxis für eine Stunde, für einen halben oder für einen ganzen Tag buchen. In San José kann man auch einfach Autos mieten.

Telefon & Internet

Für Ferngespräche empfehlen wir dir die Internetcafes, in welchen häufig auch Programme wie Skype oder MSN Messenger installiert sind, mit welchen telefoniert werden kann. Es empfiehlt sich, sein eigenes Headset auf die Reise mitzunehmen, da diese in den Internetcafes häufig nicht vorhanden oder beschädigt sind. Karten für lokale Gespräche an öffentlichen Apparaten können in Geschäften und Kiosken gekauft werden. Die europäischen Handys funktionieren im Mobilfunknetz Costa Ricas nicht. Kompatible Handys können aber vor Ort gemietet werden. Internetcafes findet man in allen Städten und an touristischen Destinationen.

Vorwahl Costa Rica: 00506
Vorwahl aus Costa Rica: DE - 0049; CH – 0041; AT – 0043

Zeitzone: MEZ minus 7 Stunden (minus 8 während europäischer Sommerzeit)

Stromspannung & Steckdosen

  • 120 V (wie in den USA)
  • Amerikanischer Stecker mit zwei senkrechten flachen Metallstiften und einem runden Metalstift unten in der Mitte
  • Japanischer Stecker mit zwei senkrechten flachen Metallstiften

Kultur

Die Kultur Costa Ricas ist vor allem spanisch geprägt. Da keine indianischen Hochkulturen das Land bevölkerten, ist auch der kulturelle Einfluss der Indigenas gering. Die farbenfrohen Feste zu Ehren von Schutzheiligen und der Einsatz von Mandoline, Gitarre und Akkordeon in der Musik Costa Ricas widerspiegeln den spanischen Einfluss. Der offizielle Nationaltanz ist der Punto Guanacasteco (Zehen-Fersen Tanz), der erst im letzten Jahrhundert erfunden worden ist. Bei den musik- und tanzbegeisterten Ticos sind aber die tropischen Musikrhythmen wie Salsa, Merengue, Cumbie, Cha Cha Cha oder Reggae am populärsten.

Geschichte

Die Einnahme des Gebietes des heutigen Costa Rica (Reiche Küste) durch die Spanier war eher eine Besiedelung als eine Eroberung. Der Einfluss der grossen indianischen Kulturen (Azteken, Mayas) reichte nicht bis nach Costa Rica hinein. Die wenigen Indianer in Costa Rica waren schlecht organisiert und leisteten den Spaniern kaum Widerstand, so dass 1563 im Hochland die Stadt Cartago gegründet werden konnte. Während der Kolonialzeit kamen in Costa Rica kaum Sklaven zum Einsatz, da man weder Bodenschätze abbauen konnte, noch Landwirtschaftsprodukte für den Export anbaute. Erst Ende des 18. Jahrhunderts bekam das Land mit dem Anbau von Kaffee und Tabak mehr Bedeutung für die Spanier. 1821 erlangte Costa Rica die Unabhängigkeit von den Spaniern. Bevor Costa Rica 1838 ein selbständiges Land wurde, gehörte es zu Mexiko und zu den Vereinigten Provinzen Zentralamerikas. 1856 verteidigte sich das junge Land erfolgreich gegen den nordamerikanischen Abenteurer William Walker, der ganz Mittelamerika einnehmen wollte.

Gesellschaft

Die Bevölkerung Costa Ricas (auch Ticos genannt) ist zwar multikulturell, aber weniger vielfältig als in anderen zentralamerikanischen Ländern. Der grösste Teil der Bevölkerung ist spanischer Herkunft. Die andere grosse Bevölkerungsgruppe, die Mestizen, sind kaum von ihnen zu trennen. Auch die wenigen Indigenas, die es in Costa Rica noch gibt, können sich relativ gut integrieren, da sie sich äusserlich nicht stark von den Weissen und Mestizen unterscheiden. Der grösste Teil der Indigenas lebt aber in Reservaten, vorwiegend in der Provinz Limón an der Karibikküste, wo auch die Mehrheit der schwarzen Bevölkerung heimisch ist. Die Schwarzen, die hauptsächlich aus Jamaika stammen, sprechen einen englischen Dialekt, das Creole. Obwohl Spanisch die einzige offizielle Sprache des Landes ist, ist Englisch in Costa Rica weit verbreitet. Land und Reichtum ist auch in Costa Rica ungleich verteilt. Die Wohlstandsunterschiede sind aber ungleich kleiner als in anderen zentralamerikanischen Staaten.

Küche

Die traditionelle Küche Costa Ricas besteht im wesentlichen aus Reis, Bohnen, Mais, Gemüse, Rindfleisch, Fisch oder Huhn. In den letzten Jahren hat der Einfluss der internationalen Küche stark zugenommen, so dass auch Spezialitäten aus Europa und Asien serviert werden. Stark gestiegen ist auch der Konsum von US-amerikanischem Fast Food.

Religion

Am weitesten verbreitet ist der römisch-katholische Glauben. Die Ticos sind aber keine fleissigen Kirchgänger. Die meisten von ihnen besuchen die Kirche nur bei speziellen Anlässen wie Hochzeit, Taufe oder Beerdigung. Trotzdem würden sie sich selber als Katholiken bezeichnen. Die schwarze Bevölkerung ist vorwiegend evangelischen Glaubens. In der Hauptstadt San José gibt es auch kleine jüdische, moslemische oder buddhistische Gemeinschaften.

Politik

Costa Rica wird häufig als demokratischstes Land Lateinamerikas bezeichnet. Seit dem kurzen Bürgerkrieg im Jahre 1948, zu welchem es nach einer umstrittenen Wahl kam, hat es bis heute keine politische Gewalt mehr gegeben. Verschiedene Faktoren, darunter sicher auch die Voraussicht der Regierung, haben zu dieser demokratischen Entwicklung beigetragen. Ausserdem hat die Abschaffung der Armee im Jahre 1948 ein Eingreifen des Militärs in politische Angelegenheiten, wie das bei anderen mittelamerikanischen Staaten üblich ist, verunmöglicht. Heute ist Costa Rica eine Demokratische Republik mit einem auf vier Jahre gewählten Präsident und seinem 15köpfigen Kabinett in der Exekutive. Die 57 Abgeordneten im Einkammerparlament bilden die Legislative.

Wirtschaft

Das 1899 gegründete nordamerikanische Bananenimperium, die United Fruit Company, hat stark zur wirtschaftlichen Entwicklung Costa Ricas beigetragen aber auch die Abhängigkeit von ausländischen Märkten und Kapital verstärkt. Obwohl die United Fruit Company auch noch heute die grösste Bananenplantage der Welt in Costa Rica betreibt, hat der Anteil an traditionellen Ausfuhrprodukten wie Bananen, Kaffee, Zucker oder Rindfleisch abgenommen. Heute werden vermehrt elektronische Bauteile, Textilien und Medikamente exportiert. 60 Prozente der Ticos verdienen ihr Geld im Dienstleistungssektor und dabei vorwiegend in der Tourismus-Branche.

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