F+U Berlin
(203 Bewertungen)
Schulinfo
| Schulgrösse | gross |
| Klassenräume | 17 |
| Hochsaison | Juli - August |
Computer
Bibliothek
Aufenthaltsraum
Snacks
Lernbereich
Rollstuhlgeeignet
Wifi
Multimedia
Nationalitätenmix

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Adresse
Bewertungen
Yalea Rating Index: Ausgezeichnet
Basierend auf 203 Bewertungen

F+U Berlin - Helene
1. Die Schule F + U
1.1 Die Schule liegt mitten im Stadtzentrum, wodurch man bequem die nächste U-Bahn-Haltestelle erreichen kann, was aus meiner Sicht sehr vorteilhaft ist. Ausserdem finde ich es auch praktisch, dass man dadurch direkt nach Unterrichtsschluss die Möglichkeit hat, in weniger als 10 Minuten historische oder kulturelle Orte der Stadt zu besuchen.
1.2 Was den Unterricht angeht, so kann ich sagen, dass die drei Lehrer, die wir hatten, alle motiviert und kompetent waren. Die Motivation und das Engagement meiner beiden Hauptlehrer (morgens und nachmittags) war in meinem Augen vorbildlich.
1.3 Die Ausstattung der Klassenzimmer war für den Unterricht ebenfalls effektiv. Obwohl die Schule im Zentrum liegt, wurden wir während des Unterrichts nicht durch Aussengeräusche gestört: die Fenster sind schallisoliert.
1.4 Was die Organisation der Schule betrifft, so ist meine Bewertung etwas zwiegespalten. Während meiner ersten Kurswoche war die Lehrerin, die ich eigentlich gehabt hätte, krank. Die Verwaltung hatte dann entschieden, 2 Gruppen mit unterschiedlichem Sprachniveau (B1 und B2) gemeinsam in eine Klasse einzuteilen. Das war problematisch sowohl was die Anzahl der Schüler betrifft, also auch die Unterschiede beim Lerntempo und -inhalt. Tatsächlich waren wir fast mehr als 15 Schüler in dieser Woche mit einem eigentlich geplanten Unterricht für das B1-Niveau, während parallel aber auch Schüler mit B2-Niveau mit dabei waren. Einige Schüler waren deshalb weniger motiviert, selbst wenn der Lehrer wirklich versuchte das Beste daraus zu machen, obwohl er diese Situation selbst auch nicht so toll fand. Normalerweise hätte die Schule einen Ersatzlehrer für die B2-Gruppe finden sollen. Der positive Punkt ist, dass ich mit einem Mitarbeiter der Verwaltung darüber reden konnte und ich einen Gutschein über eine weitere Kurswoche erhielt. Diese Geste (selbst wenn sie nur mir und einer anderen Person zuteil wurde) zeigt, dass Verständnis dafür da war.
1.5 Ich würde gerne noch einen weiteren Punkt in Bezug auf die Organisationsstruktur der Schule benennen, was nicht meine persönliche Meinung ist, sondern ein Resultat einiger Gespräche mit meinen Mitschülern. Bei Schülern, die die Schule für einen längeren Zeitraum besuchten, sind die Kurse nicht immer individuell an die Bedürfnisse angepasst worden. Die Bildung der einzelnen Kursgruppen basierte in erster Linie eher auf die Anzahl von Studenten und nicht auf die Bedürfnisse des einzelnen. Zum Beispiel sagte mir ein Student, dass er im B2 Kurs bereits bis zur Lektion 7 oder 8 gekommen wäre, sich aber nun mit einem neuen Lehrer in einer anderen Klasse befände und dort wieder mit der Lektion 3 beginnen müsste, da keine andere B2 Gruppe, die ebenfalls bei Lektion 7 oder 8 ist, zustande kam. Dieser Student sagte mir, dass er die Schule wechseln werde.
2. Die Gastfamilie
2.1 Der Ort, an dem sich die Gastfamilie befindet, liegt etwas weiter von der Schule entfernt ausserhalb der Stadt. Man braucht etwa 45 Minuten, um zur Schule zu kommen. Zuerst muss man einen Bus nehmen und dann die U-Bahn, was den Weg zur Innenstadt ebenfalls nicht wirklich erleicherte und auch nicht, wenn man abends ausgehen wollte. Darüber hinaus war die Nachbarschaft nicht wirklich reizvoll. Es wäre natürlich interessanter, näher am Stadtzentrum zu wohnen.
2.2 Der Empfang war in Ordnung. Dennoch empfehle ich Studenten, lieber in einer Residenz zu wohnen.Esliegt näher an der Schule und bietet Gelegenheit, vielfältige Kontakte zu knüpfen. Im Unterricht finden bereits genügt Praxisübungen der deutschen Sprache statt, welche man auch ausserhalb der Schule durch Begegnungen mit Menschen in Bars oder woanders weiterentwickeln kann (dies weitet auch den Horizont). Darüber hinaus empfand ich den Preis der Unterkunft für 3 Wochen zu teuer(viel höher als der Preis in einer Residenz): in Anbetracht des Essens, es gab jeden Tag Reis (ich hatte am Ende eine Verstopfung :-)) mit verschiedenen Saucen.
3. Die Stadt
3.1 Was kann man über Berlin sagen! Es ist offensichtlich eine schöne Stadt mit Charme :) Ich habe auf Anhieb gespürt, dass die Energie hier positiv ist und die Atmosphäre trotz der Grösse der Stadt entspannt wirkt. Man merkt auch, dass es in Berlin viel Freiraum und Lebendigkeit gibt. Die Menschen sind dynamisch, aber zugleich auch nicht gestresst, und man kann sich nicht verlaufen, wenn man die U-Bahn nimmt (es ist ein Kinderspiel!): Jede Station ist einfach und es kommen nicht hunderte verschiedene Linien bei einer Station an. Es ist auch schön zu sehen, dass es eine gute Balance zwischen Grünflächen und urbanem Stadtbild gibt. Die Grösse von Berlin verhinderte nicht die Existenz vieler Parks, wo man sich von dem Stadtverkehr, wann immer man es wünscht, erholen kann.
3.2 Berlin ist auch sehr kulturell und trifft den Geschmack eines jeden. Es gibt genauso viele Möglichkeiten, Museen zu besuchen wie in das Berliner Nachtleben einzutauchen undin Shows oder Konzerte zu gehen. Das Angebot ist sehr vielfältig und es kann nie langweilig werden.
3.3 Berlin ist eine Stadt, die durch die Geschichte des 2. Weltkrieges und des Kalten Krieges mit der Berliner Mauer geprägt wurde. Die historischen Überreste geben der Stadt ein weiteres Merkmal. Es ist vielleicht auch einer der Gründe, warum Berlin so „aufgeschlossen“ ist, da sie aus der Vergangenheit etwas für die Zukunft lernten. In der Tat sieht man, dass die Stadt immer weiterwachsenwill, sie wird ständig vergrössert und es gibt immer neue Bauprojekte etc..
3.4 Die Lebenskosten in Berlin sind nicht sehr hoch, was es auch ermöglicht, mal in ein gutes Restaurant zu gehen (natürlich für die Schweizer, es ist billig ... ;-))Was man sich nicht entgehen lassen sollte, ist vor allem die Nachbarschaft Kreuzberg, die Bergmannstrasse und Umgebung: es ist wirklich ideal, um dort etwas essen oder trinken zu gehen! Die Atmosphäre dort ist ziemlich kreativ.
3.5 Während der Zeit, als ich in Berlin war, war es dort noch schöner und sonniger als in anderen deutschen Städten (wie ich im TV-Wetter sah)! Das gab mir zu glauben, dass hier in Berlin immer die Sonne scheint. Aber dem zu Folge, was ich so hörte, sind die Winter hier dennoch sehr hart!!!
Nochmals danke für die Hilfe, diese Reise zu organisieren und bis bald!!
Liebe Grüsse
Hélène
*Aus dem Französischen übersetzt.






