Peru
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Sprachaufenthalt in Peru

Lerne die Höhen der Anden, die Weiten der Wüste und die Tiefen des Regenwaldes kennen. Lass dich in den Bann ziehen von dem Ursprungsland der mächtigen Inka-Dynastie. 

Das malerische Cusco und die mystische Inka-Stadt Machu Picchu sind zwei der attraktivsten Reiseziele Südamerikas. Auf abenteuerlichen Reisen in beeindruckender Natur, erfährt man aus erster Hand mehr über die spannende Geschichte dieser Machtherrschaft, ihrer Geheimnisse und ihres Untergangs. Die Kultur der peruanischen Urvölker ist aber nicht nur in Ruinen, sondern vor allem auf den farbenfrohen Märkten und in der weltberühmten peruanischen Küche präsent.

Tobendes Stadtleben im modernen Lima, vom Regenwald umgebene Stelzenhäuser im Amazonas, die schwimmenden Schilfinseln der Uros im Titicacasee, oder eine Oase inmitten von Sanddünen; in diesem Land kann man von einer Welt in die nächste reisen.

In Peru spricht man ein sehr deutliches Spanisch. Auch Beginner finden sich mit dem Akzent in kurzer Zeit zurecht und können so intensiv von ihrem Sprachaufenthalt profitieren. Ein Grossteil der Indios in Peru sprechen neben Spanisch auch ihre ursprüngliche Sprache Quechua.

Facts

Einwohner31,400,000
Fläche1,285,220 km2
HauptstadtLima
Yalea empfiehltCusco
Lima
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Spanisch lernen in

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Peru - Reiseführer

Einreisebestimmungen

Schweizer- und EU-Bürger können sich bis zu 6 Monate ohne Visum in Peru aufhalten. Es genügt ein Reisepass, welcher mindestens sechs Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist und ein Rückflugticket. WICHTIG: Die 6 Monate Aufenthalt müssen bei der Einreisekontrolle am Flughafen explizit verlangt werden. Ansonsten wird häufig nur eine kürzere Aufenthaltszeit bewilligt, welche anschliessend nicht verlängert werden kann. Sprachschüler sollten erwähnen, dass sie für eine Sprachschule eingeschrieben sind - der richtige Ausdruck dafür ist "Study and Travel". Wer nur "Study" erwähnt, von dem wird allenfalls ein Studentenvisum verlangt. Mehr Infos: de | ch | at

Sicherheit

Vor allem in Grossstädten solltest du darauf achten, dass du keine allzu grossen Geldbeträge mitführst. Halte dich an die Sicherheitsratschläge deiner Schule und der Gastfamilie. Die Sicherheitslage ist zeitlichen Änderungen unterworfen. Wir empfehlen dir daher, dich auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland , beim Eidgenössischen Departement für ausländische Angelegenheiten oder beim Aussenministerium der Republik Österreich aktuell zu informieren.

Impfungen

Folgende Impfungen werden empfohlen: Diphtherie, Tetanus, Hepatitis A, Gelbfieber (in einigen Gebieten). Ein Malariarisiko existiert von Januar bis Dezember in einigen Risikogebieten. Wir raten dir, dich bei einem Reisemediziner beraten zu lassen. Für Informationen und Auskünfte empfehlen wir die Internetseiten Fit-for-travel.de & Safetravel.ch.

Gesundheit

In Peru sind nur die privaten Kliniken zu empfehlen. Ansonsten ist die medizinische Versorgung mangelhaft. Man sollte vor seiner Abreise eine Reisekrankenversicherung mit Reiserückholversicherung abschliessen. Um Magenbeschwerden zu verhindern, solltest du kein Leitungswasser trinken und wenn immer möglich auf Eiswürfel verzichten. Achte bei den Lebensmitteln darauf, dass sie gut gekocht sind.

Geld und Preise

Das Preisniveau Perus ist um ein vielfaches tiefer als in Nordeuropa. Da die Preise verhältnismässig tief sind, lohnt es sich häufig nicht, sich auf das billigste Angebot zu stürzen. So sind zum Beispiel etwas teurere Unterkünfte meistens den kleinen Aufpreis wert. In touristischen Zonen gibt es zum Teil grosse Preisschwankungen. Preisvergleiche lohnen sich. Unser Tipp: Du solltest immer etwas Kleingeld bei dir haben. Grosse Noten werden häufig nicht akzeptiert.

Preisniveau: Mittagessen / Menú del día: 2-4 Euro / 3-6 CHF
Trinkgeld / Propina: 10 bis 15% (Servicepersonal ist auf Propina angewiesen)

Zahlungsmittel:

  • Währung: Nuevo Sol (PEN)
  • EC-Karte (Bankomat)
  • Kreditkarten (hauptsächlich in Lima akzeptiert)
  • US-Dollars in kleinen Scheinen als Notgroschen

Öffentlicher Verkehr

Für längere Strecken gibt es direkte und relativ komfortable Busse. Wer es abenteuerlicher mag, steigt in die lokaleren Busse, welche an mehreren Orten Halt machen aber auf Umwegen auch immer an ihrem Ziel ankommen. Mit diesen Bussen sollte nicht über Nacht gefahren werden, da es häufiger zu Unfällen kommt. Für ganz lange Strecken sind auch Inlandflüge zu empfehlen.

Telefon & Internet

Für Ferngespräche empfehlen wir dir die Internetcafes, welche Internettelefonie zu tiefen Preisen anbieten. In vielen Internetcafes sind auch Programme wie Skype oder MSN Messenger installiert, mit welchen telefoniert werden kann. Es empfiehlt sich, sein eigenes Headset auf die Reise mitzunehmen, da diese in den Internetcafes häufig nicht vorhanden oder beschädigt sind. Karten für lokale Gespräche an öffentlichen Apparaten können in Einkaufszentren, Restaurants und Tankstellen gekauft werden.

Vorwahl Peru: 0051
Vorwahl aus Peru: DE - 0049; CH – 0041; AT – 0043

Zeitzone: MEZ minus 6 Stunden (minus 7 während europäischer Sommerzeit)

Stromspannung & Steckdosenn

  • 220 V (wie in Europa)
  • Europäischer Stecker mit zwei runden Metallstiften
  • Japanischer Stecker mit zwei senkrechten flachen Metallstiften

Kultur

Die Kultur Perus ist einerseits durch die spanischen Eroberer und ihrem mitgebrachten katholischen Glauben geprägt. Andererseits sind vor allem in ländlichen Gebieten viele Gebräuche der Inkas und anderer vorkolonialer Kulturen erhalten geblieben. Das indianische Erbe Perus ist eines des reichsten Südamerikas. Die Spuren der indigenen Kultur sind noch überall wahrzunehmen, von den monumentalen Überresten der Inka-Bauten, über die traditionellen Musikinstrumente bis hin zu indigenen Einflüssen in den Kolonialbauten.

Geschichte

Bereits um ca. 1000 vor Christus wanderten verschiedenste Völker vom Norden her in das Gebiet des heutigen Perus ein. Um 1100 bis 1300 nach Christus begannen die Inkas das Hochland Perus zu bevölkern, gründeten ihre Hauptstadt im heutigen Cuzco und eroberten benachbarte Gebiete, bis sich ihr Reich vom heutigen Quito im Norden bis nach Chile im Süden erstreckte. 1532 brachten die Spanier unter Francisco Pizarro das Inkareich in ihren Besitz. Der lukrative Silberbergbau machte das Vizekönigreich Peru im 17. Jahrhundert zur bedeutendsten spanischen Kolonie. Bereits 1780 begann sich die Bevölkerung gegen die spanische Herrschaft aufzulehnen. Die Befreiung Perus von den Spaniern wurde aber erst 1821 durch den Argentinier Jose de San Martin erreicht, der zuvor bereits Chile befreit hatte. Das Ende des 19. und der Beginn des 20. Jahrhunderts waren von Militärputschs, Diktaturen und Grenzstreitigkeiten mit den Nachbarn Chile und Ecuador geprägt. 1980 kehrte man zurück zur Demokratie. Während der ersten Präsidentschaft Fujimoris in den 90er Jahren führten wirtschaftliche Schwierigkeiten zum Aufkommen des „Sendero Luminoso“, einer linksgerichteten Organisation, und damit zu einer Eskalation von Gewalttaten. Seit mehreren Jahren ist in Peru aber wieder Ruhe eingekehrt.

Gesellschaft

Bis 1975 war Spanisch die einzige offizielle Sprache Perus. Dann wurde Quechua, das von rund 25 Prozent der Bevölkerung gesprochen wird, auch zur offiziellen Sprache erhoben. Mehr als 70 Prozent der Peruaner lebt in den Städten. Vor allem die spanischstämmige Bevölkerung, die Mestizen, die Schwarzen und die Asiaten pflegen dort einen modernen, westlichen Lebensstil. Arbeitslosigkeit ist in den grossen Städten weit verbreitet. Und da kaum eine Absicherung gegen Arbeitslosigkeit existiert, drückt sich diese in Armut aus. Die noch im Gebirgsland der Anden lebenden Indigenas konnten die Bräuche und Überlieferungen ihrer Vorfahren noch weitgehend erhalten. Aber auch dort macht sich die Landflucht immer stärker bemerkbar.

Küche

Perus Küche ist sehr abwechslungsreich. Die Essensgewohnheiten sind von Region zu Region unterschiedlich. An der Küste basieren die meisten Menüs auf Meeresfrüchten, während man im Hochland hauptsächlich Kartoffeln, Mais und Fleisch in den verschiedensten Variationen isst. Perus Küche ist international als einer der besten und abwechslungsreichsten bekannt.

Religion

Rund 90 Prozent aller Peruaner sind römisch-katholisch. Ein Teil der Urtraditionen der indigenen Bevölkerung lebt allerdings in den christlichen Ritualen weiter. Die Gebräuche der Ureinwohner Perus und die christlichen Traditionen haben sich im Verlaufe der Jahre vermischt. Neuerdings erzielt auch die evangelische Kirche einen starken Zulauf. In der Hauptstadt Lima werden ausserdem anglikanische und baptistische Gottesdienste abgehalten.

Politik

Peru ist seit 1980 eine Präsidialrepublik. Die aktuelle Verfassung stammt aus dem Jahre 1993. Staatsoberhaupt ist der Präsident, der vom Volk direkt für fünf Jahre gewählt wird. Die Legislative bildet ein Einkammerparlament, dessen 120 Abgeordnete ebenfalls für fünf Jahre gewählt werden. Der Demokratisierungsprozess ist in Peru aber bisher wenig gefestigt. So wurden im Jahre 2000 bei der Wiederwahl des damaligen Präsidenten Fujimori erhebliche Unregelmässigkeiten festgestellt. Nach einer innenpolitischen Krise, ausgelöst durch Korruptionsfälle, trat Fujimori allerdings noch im gleichen Jahr zurück.

Wirtschaft

Peru ist reich an Bodenschätzen, die von internationalen Konsortien abgebaut und exportiert werden. Daneben bilden die Landwirtschaft und die Fischerei einen grossen Anteil an Perus Wirtschaft. Vor allem Zuckerrohr und Kaffee wird ausgeführt. Peru ist ausserdem der grösste Coca-Produzent, wobei bis zu 85% des Coca-Anbaus für die illegale Produktion bestimmt ist. Die Industrie ist vor allem in den Küstengebieten und dort hauptsächlich in Lima zu Hause. Die bedeutendsten Industriezweige sind neben der Textil- und Kleiderindustrie, die Nahrungsmittelindustrie, die Metallgewinnung und die chemische Industrie. Die übrigen Gebiete Perus sind mit Ausnahme der Zonen mit Bodenschätzen wirtschaftlich untergeordnet.

Peru - Fotos


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