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Lerne Spanisch in Peru

Lerne die Höhen der Anden, die Weiten der Wüste und die Tiefen des Regenwaldes kennen. Lass dich in den Bann ziehen von dem Ursprungsland der mächtigen Inka-Dynastie. 

Das malerische Cusco und die mystische Inka-Stadt Machu Picchu sind zwei der attraktivsten Reiseziele Südamerikas. Auf abenteuerlichen Reisen in beeindruckender Natur, erfährt man aus erster Hand mehr über die spannende Geschichte dieser Machtherrschaft, ihrer Geheimnisse und ihres Untergangs. Die Kultur der peruanischen Urvölker ist aber nicht nur in Ruinen, sondern vor allem auf den farbenfrohen Märkten und in der weltberühmten peruanischen Küche präsent.

Tobendes Stadtleben im modernen Lima, vom Regenwald umgebene Stelzenhäuser im Amazonas, die schwimmenden Schilfinseln der Uros im Titicacasee, oder eine Oase inmitten von Sanddünen; in diesem Land kann man von einer Welt in die nächste reisen.

In Peru spricht man ein sehr deutliches Spanisch. Auch Beginner finden sich mit dem Akzent in kurzer Zeit zurecht und können so intensiv von ihrem Sprachaufenthalt profitieren. Ein Grossteil der Indios in Peru sprechen neben Spanisch auch ihre ursprüngliche Sprache Quechua.

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Spanisch lernen in

Peru - Reiseführer


Schweiz/Deutschland/Österreich: Für einen Aufenthalt in Peru von weniger als 90 Tagen benötigst du kein Visum. Es genügt ein Reisepass, welcher mindestens sechs Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist, und ein Retour- oder Weiterreiseticket.

Da sich die Bestimmungen jederzeit ändern können, raten wir dir, dich zusätzlich auch bei deiner zuständigen Botschaft zu informieren. Weitere Reisehinweise findest du auf der Webseite des EDA, des Auswärtigen Amtes oder des BMEIA

Hinweis: Diese Information gilt nur für Bürger mit einem europäischen Pass. Für andere Nationalitäten, wende dich bitte an das entsprechende Konsulat.

Sicherheit
Vor allem in Grossstädten solltest du darauf achten, dass du keine allzu grossen Geldbeträge mitführst. Halte dich an die Sicherheitsratschläge deiner Schule und der Gastfamilie.
Die Sicherheitslage ist zeitlichen Änderungen unterworfen. Wir empfehlen dir daher, dich auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland, beim Eidgenössischen Departement für ausländische Angelegenheiten oder beim Aussenministerium der Republik Österreich aktuell zu informieren.

Gesundheit
In Peru sind nur die privaten Kliniken zu empfehlen. Ansonsten ist die medizinische Versorgung mangelhaft. Man sollte vor seiner Abreise eine Reisekrankenversicherung mit Reiserückholversicherung abschliessen. Um Magenbeschwerden zu verhindern, solltest du kein Leitungswasser trinken und wenn immer möglich auf Eiswürfel verzichten. Achte bei den Lebensmitteln darauf, dass sie gut gekocht sind. Folgende Impfungen werden empfohlen: Diphtherie, Tetanus, Hepatitis A, Gelbfieber (in einigen Gebieten). Ein Malariarisiko existiert von Januar bis Dezember in einigen Risikogebieten. Wir raten dir, dich bei einem Reisemediziner beraten zu lassen.

Für weitere allgemeine Informationen rund um die Gesundheit empfehlen wir Safetravel.ch sowie Fit-for-travel.de.

Währung: Nuevo Sol (PEN)

Trinkgeld / Propina: 10 bis 15% (Servicepersonal ist auf Propina angewiesen).

Auf der Seite numbeo findest du mehr Information über die Lebenshaltungskosten in Peru.

Öffentlicher Verkehr
Für längere Strecken gibt es direkte und relativ komfortable Busse. Wer es abenteuerlicher mag, steigt in die lokaleren Busse, welche an mehreren Orten Halt machen aber auf Umwegen auch immer an ihrem Ziel ankommen. Mit diesen Bussen sollte nicht über Nacht gefahren werden, da es häufiger zu Unfällen kommt. Für ganz lange Strecken sind auch Inlandflüge zu empfehlen.

Stromspannung & Steckdosen
220 V (wie in Europa)
Europäischer Stecker mit zwei runden Metallstiften
Japanischer Stecker mit zwei senkrechten flachen Metallstiften

Kultur
Die Kultur Perus ist einerseits durch die spanischen Eroberer und ihrem mitgebrachten katholischen Glauben geprägt. Andererseits sind vor allem in ländlichen Gebieten viele Gebräuche der Inkas und anderer vorkolonialer Kulturen erhalten geblieben. Das indianische Erbe Perus ist eines des reichsten Südamerikas. Die Spuren der indigenen Kultur sind noch überall wahrzunehmen, von den monumentalen Überresten der Inka-Bauten, über die traditionellen Musikinstrumente bis hin zu indigenen Einflüssen in den Kolonialbauten.

Geschichte
Bereits um ca. 1000 vor Christus wanderten verschiedenste Völker vom Norden her in das Gebiet des heutigen Perus ein. Um 1100 bis 1300 nach Christus begannen die Inkas das Hochland Perus zu bevölkern, gründeten ihre Hauptstadt im heutigen Cuzco und eroberten benachbarte Gebiete, bis sich ihr Reich vom heutigen Quito im Norden bis nach Chile im Süden erstreckte. 1532 brachten die Spanier unter Francisco Pizarro das Inkareich in ihren Besitz. Der lukrative Silberbergbau machte das Vizekönigreich Peru im 17. Jahrhundert zur bedeutendsten spanischen Kolonie. Bereits 1780 begann sich die Bevölkerung gegen die spanische Herrschaft aufzulehnen. Die Befreiung Perus von den Spaniern wurde aber erst 1821 durch den Argentinier Jose de San Martin erreicht, der zuvor bereits Chile befreit hatte. Das Ende des 19. und der Beginn des 20. Jahrhunderts waren von Militärputschs, Diktaturen und Grenzstreitigkeiten mit den Nachbarn Chile und Ecuador geprägt. 1980 kehrte man zurück zur Demokratie. Während der ersten Präsidentschaft Fujimoris in den 90er Jahren führten wirtschaftliche Schwierigkeiten zum Aufkommen des „Sendero Luminoso“, einer linksgerichteten Organisation, und damit zu einer Eskalation von Gewalttaten. Seit mehreren Jahren ist in Peru aber wieder Ruhe eingekehrt.

Gesellschaft
Bis 1975 war Spanisch die einzige offizielle Sprache Perus. Dann wurde Quechua, das von rund 25 Prozent der Bevölkerung gesprochen wird, auch zur offiziellen Sprache erhoben. Mehr als 70 Prozent der Peruaner lebt in den Städten. Vor allem die spanischstämmige Bevölkerung, die Mestizen, die Schwarzen und die Asiaten pflegen dort einen modernen, westlichen Lebensstil. Arbeitslosigkeit ist in den grossen Städten weit verbreitet. Und da kaum eine Absicherung gegen Arbeitslosigkeit existiert, drückt sich diese in Armut aus. Die noch im Gebirgsland der Anden lebenden Indigenas konnten die Bräuche und Überlieferungen ihrer Vorfahren noch weitgehend erhalten. Aber auch dort macht sich die Landflucht immer stärker bemerkbar.

Küche
Perus Küche ist sehr abwechslungsreich. Die Essensgewohnheiten sind von Region zu Region unterschiedlich. An der Küste basieren die meisten Menüs auf Meeresfrüchten, während man im Hochland hauptsächlich Kartoffeln, Mais und Fleisch in den verschiedensten Variationen isst. Perus Küche ist international als einer der besten und abwechslungsreichsten bekannt.

Religion
Rund 90 Prozent aller Peruaner sind römisch-katholisch. Ein Teil der Urtraditionen der indigenen Bevölkerung lebt allerdings in den christlichen Ritualen weiter. Die Gebräuche der Ureinwohner Perus und die christlichen Traditionen haben sich im Verlaufe der Jahre vermischt. Neuerdings erzielt auch die evangelische Kirche einen starken Zulauf. In der Hauptstadt Lima werden ausserdem anglikanische und baptistische Gottesdienste abgehalten.

Politik
Peru ist seit 1980 eine Präsidialrepublik. Die aktuelle Verfassung stammt aus dem Jahre 1993. Staatsoberhaupt ist der Präsident, der vom Volk direkt für fünf Jahre gewählt wird. Die Legislative bildet ein Einkammerparlament, dessen 120 Abgeordnete ebenfalls für fünf Jahre gewählt werden. Der Demokratisierungsprozess ist in Peru aber bisher wenig gefestigt. So wurden im Jahre 2000 bei der Wiederwahl des damaligen Präsidenten Fujimori erhebliche Unregelmässigkeiten festgestellt. Nach einer innenpolitischen Krise, ausgelöst durch Korruptionsfälle, trat Fujimoriallerdings noch im gleichen Jahr zurück.

Wirtschaft
Peru ist reich an Bodenschätzen, die von internationalen Konsortien abgebaut und exportiert werden. Daneben bilden die Landwirtschaft und die Fischerei einen grossen Anteil an Perus Wirtschaft. Vor allem Zuckerrohr und Kaffee wird ausgeführt. Peru ist ausserdem der grösste Coca-Produzent, wobei bis zu 85% des Coca-Anbaus für die illegale Produktion bestimmt ist. Die Industrie ist vor allem in den Küstengebieten und dort hauptsächlich in Lima zu Hause. Die bedeutendsten Industriezweige sind neben der Textil- und Kleiderindustrie, die Nahrungsmittelindustrie, die Metallgewinnung und die chemische Industrie. Die übrigen Gebiete Perus sind mit Ausnahme der Zonen mit Bodenschätzen wirtschaftlich untergeordnet.

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