Kolumbien
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Sprachaufenthalt in Kolumbien

Lerne Spanisch in Kolumbien und tanze im feurigen Herzen der Karibik. Lasse dir leckeren Kaffee in einer idyllischen Andenstadt auf der Zunge zergehen. Oder warum nicht den kolumbianischen Amazonas-Regenwald erkunden?

Kolumbien ist ein geografisch und kulturell sehr vielschichtiges Land mit einem angenehmen Klima das ganze Jahr über. Das Land beherbergt sieben UNESCO Weltkulturerbe-Stätten und ist bekannt für seine quirligen Feste und traditionellen Bräuche. Kolumbianer sind sehr aufgeschlossene Menschen, die es lieben, ihre lebensfrohe Kultur mit anderen zu teilen, was deine Spanischreise zu einem wertvollen und unvergesslichen Erlebnis machen wird. Lese in unserem Blog einen Erfahrungsbericht über ein Auslandssemester in Bogotá, um mehr über einen Aufenthalt in Kolumbien zu erfahren.

Der kolumbianische Akzent wird auf Grund seiner klaren Aussprache und Melodie als einer der reinsten Spanischakzente angesehen. Nach dem Unterricht und dem Umgang mit der Sprache dort, hast du also eine super Grundlage, um mit Spanischsprachigen aus aller Welt zu kommunizieren und gut von ihnen verstanden zu werden. 

Spanisch lernen in

Sprachkurse - Bogotá

Bogotá

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Sprachkurse - Cartagena

Cartagena

Romántico - Sandstrände, Kultur und Nachtleben in einer der ältesten Städte Südamerikas

Sprachkurse - Medellín

Medellín

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Kolumbien - Reiseführer

Einreisebestimmungen

Als Schweizer- oder EU-Bürger benötigst du zur Einreise nach Kolumbien für einen Aufenthalt von weniger als 90 Tagen kein Visum. Es genügt dein Reisepass, welcher noch mindestens sechs Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein muss, sowie ein Ticket, das deine Weiterreise in ein anderes Land oder zurück in dein Heimatland bescheinigt. Wenn du länger als 90 Tage bleiben möchtest, kannst du das Visum bei der kolumbianischen Sicherheitsbehörde auf bis zu 180 Tage verlängern. Mehr Infos: de | ch | at

Sicherheit

Kolumbien hatte lange Zeit den schlechten Ruf, durch illegale Drogengeschäfte und eine hohe Kriminalitätsrate eine Gefahr für Touristen darzustellen. Mittlerweile hat sich die Situation beruhigt und der Tourismus ist in die Grossstädte und Destinationen der Küste eingekehrt. In manchen ländlichen Region besteht nach wie vor ein höheres Sicherheitsrisiko und man sollte sich daher stets bei der örtlichen Touristeninformation über den aktuellen Sicherheitsstand informieren, bevor die reguläre Touristenroute verlassen wird.

Grundsätzliche Sicherheitsvorkehrungen, wie z.B. nicht mehr Geld bei sich tragen als notwendig und das Mitführen von Wertsachen vermeiden, sollten eingehalten werden. Beim Betreten von überfüllten oder Hauptverkehrsstrassen, sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln, sollte immer ein wachsames Auge auf persönliche Gegenstände gehalten werden. Wir empfehlen dir, dich auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland , beim Eidgenössischen Departement für ausländische Angelegenheiten oder beim Aussenministerium der Republik Österreich aktuell zu informieren.

Impfungen

Für Reisen in den Regenwald wird eine Gelbfieber-Impfung empfohlen. Wir raten dir des Weiteren, deine Diphtherie-, Tetanus- und Hepatitis-A-Impfung aufzufrischen. Von Moskitos übertragene Infektionen und auch Durchfallerkrankungen kommen häufig vor. Daher ist es wichtig, genug Insektenschutzmittel mit auf die Reise zu nehmen und eine Reiseapotheke mit Schmerz- und Desinfektionsmitteln mitzuführen. Für Informationen und Auskünfte empfehlen wir die Internetseiten Fit-for-travel.de & Safetravel.ch.

Gesundheit

Es ist wichtig, sich ausreichend gegen Moskitos zu schützen, da sie Krankheiten wie z.B. das Dengue-Fieber, Malaria, oder Gelbfieber übertragen. Leitungswasser sollte nicht getrunken werden und Früchte sowie Gemüse sollten vor dem Konsum mit Desinfektionstabletten gereinigt oder geschält werden. In Grossstädten wie Bogotá ist gute medizinische Versorgung gegeben. In ländlichen Provinzen und Kleinstädten hingegen besteht Verbesserungsbedarf. Private Kliniken bieten bessere Behandlungsmöglichkeiten als öffentliche und es ist empfehlenswert, vor der Reise eine Krankenversicherung abzuschliessen.

Geld und Preise

Die offizielle kolumbianische Währung ist der Peso (COP). Die Lebenshaltungskosten sind in Kolumbien viel niedriger als in den meisten europäischen Ländern. Die Preise variieren teilweise stark zwischen ländlichen Regionen und Grossstädten und oftmals empfiehlt es sich, für ein bisschen mehr Qualität und Service einen höheren Preis zu zahlen. Wir empfehlen dir jedoch, auf kommerzielle Massenprodukte zu verzichten und stattdessen mit kleineren und nachhaltigeren Tourismusagenturen zu reisen.

Preisniveau: Mittagessen / Menú del día: 2-4 Euro / 3-6 CHF
Trinkgeld / Propina: 10-15% werden erwartet

Zahlungsmittel:

  • EC-Karte / Bankomat (nur in grösseren Städten)
  • Kreditkarten (Mastercard und Visa werden weitgehend akzeptiert, American Express und Diners Club hingegen nur an exklusiven Orten)
  • Am besten kannst du mit Bargeld in der lokalen Währung zahlen. Ein Notgroschen in US-Dollars oder Euros für Notfälle ist empfehlenswert.

Öffentlicher Verkehr

Das Hauptverkehrsmittel in Kolumbien ist der Bus. Das Streckennetz verbindet alle grösseren Städte miteinander, es gibt viele Direktverbindungen und die Touristenbusse sind auch für längere Fahrten relativ komfortabel. Wer es lieber ein bisschen abenteuerlicher haben will, kann einen lokalen Bus nehmen, der auf dem Weg mehrere Zwischenstopps einlegt. Für weiter entfernte Zielorte empfiehlt es sich, einen Inlandflug zu buchen. In Bogotá und Medellín ist auch ein gut organisiertes innerstädtisches Verkehrssystem vorhanden. Die beliebte U-Bahn in Medellín erstreckt sich durch die gesamte Stadt und besteht aus 5 Linien, eine davon verläuft überirdisch.

Telefon & Internet

Internetcafés und Telefoncenter gibt es in Kolumbien selbst in den entlegendsten Regionen. Die meisten Computer verfügen über Programme wie Skype. In den grösseren Städten haben die meisten Cafés WIFI.

Die Vorwahl für Kolumbien ist 0057. Wenn du von Kolumbien aus eine internationale Telefonnummer anrufen möchtest, musst du erst den Verbindungscode (entweder 005, 007 oder 009) und anschliessend die internationale Vorwahl deines Ziellandes wählen (DE – 0049; CH – 0041; AT – 0043), gefolgt vom Städtecode und der eigentlichen Telefonnummer.

Notfallnummer Kolumbien: 123

Zeitzone: GMT (UTC) minus 5 Stunden (minus 7 während europäischer Sommerzeit, minus 6 während europäischer Winterzeit).

Stromspannung & Steckdosen

  • 110 – 120 V (wie in den USA / Kanada) mit 60 Hz
  • Flacher, zweipoliger Stecker (zwei flache Klingen mit rundem Erdungs-Anschluss)

Kultur

Die kolumbianische Kultur ist stark durch ihre spanische Kolonialvergangenheit beeinflusst, was natürlich in der Sprache, aber vor allem auch in der Architektur zum Ausdruck kommt. Der indigene Einfluss spiegelt sich heutzutage noch stets in vielen lokalen Traditionen und im Kunsthandwerk, überwiegend aus den andinen Gegenden des Landes, wider. Die Küstenregion Kolumbiens (insbesondere die nördliche Karibikküste) ist bewohnt von Menschen mit afrikanischem Ursprung, welche vor Jahrhunderten typische Folklore und Rhythmen in die kolumbianische Kultur hat einfliessen lassen und heute durch Feste wie Karneval eine der Hauptattraktionen des Landes darstellt.

Geschichte

Kolumbien war bereits vor der Ankunft der Spanier im Jahre 1510 von einheimischen Stämmen bevölkert. Die Unabhängigkeit von Spanien resultierte in der Gründung von „Gross-Kolumbien“, einem Staat, der das heutige Venezuela, Ecuador und Panamá mit umfasste. 1831 zerfiel jedoch dieses Gebilde, sodass nur noch Kolumbien und Panamá vereint blieben. Der Rest des 19. Jahrhunderts wurde überwiegend vom Bürgerkrieg geprägt, so dass Panamá 1903 seine Unabhängigkeit erklärte. Es folgte eine Periode relativer Stabilität, bis es in den 1940ern und 1960ern erneut zu bewaffneten Konflikten kam, als die ersten Gruppen von Guerilla-Rebellen, welche durch den Drogenhandel unterstützt werden, auftauchten.

Gesellschaft

Die kolumbianische Bevölkerung setzt sich aus drei wichtigen Volksgruppen zusammen: den indigenen Ureinwohnern (ca. 80 verschiedene Ethnien), den Nachfahren europäischer Einwanderer (meist Spanier) und den Nachfahren afrikanischer Sklaven. Die Mehrheit der Kolumbianer sind Mestizen (eine Mischung aus Indigenen und Europäern). In der Vergangenheit bildeten die spanischen Abkömmlinge die mächtige Elite des Landes und auch heute noch ist die Gesellschaft stark hirarchisch aufgebaut, mit einer relativ kleinen Elite an der Spitze. Wie in vielen anderen südamerikanischen Ländern, konzentriert sich Kolumbiens Bevölkerung auf städtische Gegenden, wie Bogotá, Medellín, Calí oder Barranquilla. Die Landflucht ist grösstenteils das Result der extremen Armut in ländlichen Regionen, von der ganz besonders die einwohner indigener und afrikanischer Abstammung betroffen sind. In den vergangenen Jahrzehnten hat die wirtschaftliche Situation des Landes und dessen politische Instabililtät dazu geführt, dass viele Einwohner jeder Einkommensklasse in Nachbarländer oder nach Europa und Nordamerika ausgewandert sind.

Küche

Die Vielfalt in der kolumbianischen Kultur und Geografie hat zu einer abwechslungsreichen Gastronomie geführt. Die meisten Speisen beinhalten eine der folgenden typischen Zutaten: Mais, Kochbanane, Reis, Kartoffeln oder Yucca. Tropische Früchte, wie Maracuya, Papaya oder Mango, sind ebenfalls sehr beliebt. Gekocht wird am häufigsten mit Schweine-, Hühner- oder Rindfleisch und als besondere Spezialitäten gelten auch in Südamerika verzehrt. Die wahrscheinlich berühmtesten kolumbianischen Gerichte sind „arepa“ (gebratene Maisfladen) und „sancocho“ (deftiger Eintopf mit Maiskolben, Gemüse und Rindfleisch).

Religion

Die Mehrheit der Kolumbianer (mehr als 95%) ist römisch-katholisch. Die Spanier brachten damals den Katholizismus nach Südamerika, als sie ihre Eroberungszüge durch den Kontinent begannen. Häufig wird behauptet, dass die Kolumbianer die wohl „christlichsten" Menschen unter den lateinamerikanischen Ländern sind. Nur noch sehr wenige einheimische Religionen, die vor den Feldzügen der Spanier existierten, sind noch am Leben und diese kommen auch nur in isolierten Gemeinden vor. Heutzutage sind viele traditionelle Bräuche (etwa die, welche von den afrikanischen Sklaven ins Land gebracht wurden) in den katholischen Glauben eingeflossen. An der Karibikküste sind auf Grund der Nähe zu den ehemaligen britischen Kolonien noch einige wenige evangelische Protestanten zu finden.

Politik

Die kolumbianische Politik basiert auf einem Mehrparteiensystem, in dem der Präsident sowohl Regierungschef als auch Staatsoberhaupt ist. Die letzten Jahrzehnte waren eher von politischer Instabilität und Gewalt gekennzeichnet, welche auf die Streitigkeiten zwischen der Regierung und rebellischen Gruppen, u.a. der FARC, zurückzuführen sind. In den letzten Jahren haben ausgiebige Reformen und Verhandlungen zu einer relativen Stabilität in den meisten Regionen des Landes beigetragen, sodass die Sicherheit wieder in Kolumbien einziehen konnte. Seitdem ist ein ökonomischer Wachstum erneut möglich.

Wirtschaft

Trotz politischer Unruhen ist Kolumbiens Wirtschaft auf Grund von Reformen und der Modernisierung / Internationalisierung gewachsen, was ausländische Investitionen in verschiedene Industriezweige ermöglicht hat. Kolumbiens Hauptindustrie ist die Landwirtschaft, die grössten Erträge gewinnt das Land aus dem Anbau von Kaffee. Kolumbien ist reich an Mineralien und profitiert vor allem von dem Abbau von Gold. Die Wirtschaft ist stark auf den US-Markt ausgerichtet, für den Kolumbien u.a. das drittgrösste Exportland von Erdöl darstellt und auch sonst wichtige bilaterale Handelsbeziehungen und Investitionen bedeutet. Starke Überschwemmungen im Jahre 2010 haben Kolumbien Schäden in der Höhe von 6 Billion USD erbracht, was die Konjunktur schwerwiegend beeinträchtigte. Die Landeswirtschaft wird noch immer stark durch den Drogenschmuggel in Mitleidenschaft gezogen, die Situation verbessert sich allerdings immer weiter.

Kolumbien - Fotos


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