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Sprachaufenthalt in Schweiz

Weshalb in die Ferne schweifen, wenn du auch in der Nähe Französisch lernen kannst? Viersprachig, international und vielfältig, so präsentiert sich die Schweiz den Besuchern. Dieses Land hat für Sprachreisende viel mehr zu bieten als Schokolade und Käse - etwa ein Sprachaufenthalt in der Schweiz!

Das kleine Land ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut erschlossen und ermöglicht es in kurzer Zeit von atemberaubenden Naturschönheiten wie tiefe Wälder, klare Seen oder verschneite Gipfel und den dortigen Outdooraktivitäten in übersichtliche und dennoch pulsierende Städte mit ihrem grosszügigen kulturellen Angebot zu gelangen. Hier sind viele Kulturen heimisch, was sich auch in Architektur, Brauchtum und Gastronomie widerspiegelt. Beste Voraussetzung, um das Erlernte aus dem Sprachaufenthalt in der Schweiz direkt anzuwenden.

Französisch lernen in

Ein kleines Boot auf dem See mit türkisfarbenem Wasser, Berge im Hintergrund und ein Busch mit Blüten im Vordergrund

Montreux

Mélodieux - idyllische Landschaften, ruhige Atmosphäre und eine spannende Musikgeschichte

Schweiz - Reiseführer

Einreisebestimmungen

Zur Einreise in die Schweiz benötigen ausländische Staatsangehörige ein gültiges und von der Schweiz anerkanntes Reisedokument. Bürger der Schengen-Staaten können sich bis zu drei Monate lang ohne Visum in der Schweiz aufhalten, dürfen aber ohne Schweizer Bewilligung keine Erwerbstätigkeit ausüben. Für visumpflichtige Personen stellt die Schweiz für einen Aufenthalt von bis zu drei Monaten Schengen-Visa aus, welche in der Regel für den ganzen Schengenraum gültig sind. Studenten benötigen für eine Studiendauer über 90 Tage ein Studentenvisum.

Da sich die Bestimmungen jederzeit ändern können, raten wir dir, dich zusätzlich bei www.eda.admin.ch oder bei der Botschaft zu informieren.

Sicherheit

Die Schweiz ist grundsätzlich ein sehr sicheres Land, aber auch hier sollte man seine Tasche, vor allem in grossen Menschenmengen wie Feste, Bahnhöfe oder Restaurants, stets im Auge behalten.

Gesundheit

In Teilen des Landes kommt es in zur Übertragung der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) durch Zeckenbisse. Rechtzeitig vor Einreise sollte deshalb mit einem Reise-/Tropenmediziner wegen einer möglichen Impfung Kontakt aufgenommen werden. Für Staatsangehörige der EU- und EFTA-Länder gilt die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC). Die EHIC regelt die Versorgung und Kostenrückerstattung beim Krankheitsfall für EU- und EFTA Bürger. Einen Rücktransport jedoch bezahlen nur private Reiseversicherungen.
Für erste allgemeine Informationen rund um die Gesundheit empfehlen wir Safetravel.ch oder Fit-for-travel.de .

Geld und Preise

Preisniveau für Mahlzeiten: Budget: 6-12 EUR
Mittelklasse: 12-35 EUR

Transport

In der Schweiz reist man am schnellsten und bequemsten mit dem Zug. Die Strecken der SBB (Schweizerische Bundesbahn) sind im ganzen Land gut ausgebaut. Desweiteren gibt es je nach Ort Regionalbusse und Postautos (gelbe Postbusse). Auf den grösseren Seen verkehren Schiffe, die man meist mit den Zugpässen mitbenutzen kann. Alle öffentlichen Transportmittel sind sauber und zuverlässig.
Wer mit dem eigenen Auto die Autobahnen benutzen möchte, muss eine Autobahnvignette für 40 CHF lösen (beim Zollamt erhältlich). Wer dies vergisst, muss mit einer Strafe rechnen.
Bei den meisten Bahnhöfen kann man Fahrräder mieten, die man dann an irgendeiner anderen Station mit Fahrradverleih wieder abgeben kann. Es gibt ein weitgefächertes Fahrradroutennetz, das sehr gut beschildert ist: www.veloland.ch.

Kommunikation

Aus der Schweiz muss die internationale Vorwahl eingegeben werden. Für Deutschland ist dies beispielsweise „+49“ und für Österreich „+43“. Für Anrufe in die Schweiz gilt die Vorwahl „+41“.
Mit der Schweizer Telefonkarte (Taxcard) kann man von öffentlichen Telefonkabinen aus in der Schweiz und ins Ausland telefonieren. Diese Karte ist im Swisscom Shop, bei den Poststellen, an Kiosken oder Tankstellen-Shops im Wert von 5, 10 und 20 CHF erhältlich.
Ebenfalls eine gute und günstige Variante ist das Telefonieren in einem Internetcafé mit Programmen wie Skype.

Stromspannung

Die Schweiz hat 230 Volt/Wechselstrom. Du wirst also mit Rasierapparaten und anderen Elektrogeräten keine Schwierigkeiten haben. Dennoch ist es ratsam, einen Netzadapter mitzuführen, da Schukostecker nicht auf Schweizer Steckdosen passen.

Kleidung

Die Schweiz ist landschaftlich sehr abwechslungsreich und die Möglichkeiten für Outdooraktivitäten sind fast unbegrenzt. Dementsprechend eignet sich sicherlich gutes Schuhwerk mit sportlicher Kleidung und Sonnenschutz. Generell sind die Einwohner leger gekleidet, aber in gewissen Restaurants oder Bars sollte man nicht in Shorts und Flop-Flops aufkreuzen. Nicht zu vergessen: eine Regenjacke und ein Regenschirm für Schlechtwettertage.

Essgewohnheiten

Die Schweizer Küche ist regional sehr unterschiedlich und wurde von den Nachbarländern Deutschland, Frankreich und Italien beeinflusst. Viele Gerichte, wie zum Beispiel das Fondue oder Raclette, haben die örtlichen Grenzen überschritten und sind in der ganzen Schweiz beliebt. Das Frühstück besteht oft aus einem „Gipfeli“ (Croissant) mit Kaffee. Sonntags wird oft mit „Zopf“, Eiern und Aufschnitt ausgiebiger gefrühstückt. Zwischen den Hauptmahlzeiten essen viele um neun Uhr morgens das „Znüni“ und um vier Uhr nachmittags das „Zvieri“.

Spezialitäten

Essen

    • Käsefondue – geschmolzener Käse, in das mundgerechte Brotstücke getunkt werden
    • Raclette – geschmolzener Käse mit Kartoffeln und in Essig eingelegten Gurken und Zwiebeln
    • Älplermagronen – Gericht aus Teigwaren, Kartoffeln, Sahne, Käse und Zwiebeln
    • Schüblig – geräucherte Brühwurst aus Rind-, Schweinefleisch und Speck
    • Berner Platte – verschiedene Fleisch- und Wurstsorten mit Sauerkraut oder Bohnen und Kartoffeln
    • Zibelechueche – Hefeteig oder Mürbeteig mit Zwiebeln, Sauerrahm oder Sahne, Eiern und Speckwürfeln
    • Basler Mehlsuppe – einfache Suppe aus Mehl, Wasser und Bouillon
    • Zürcher Geschnetzeltes –Kalbfleisch in einer Sauce aus Weisswein, Sahne und Champignons
    • Luzerner Chügelipastete – mit kugelförmigem Brät gefüllte Pasteten
    • Polenta – Gericht aus Maisbrei
    • Pizzochheri – Nudelart aus Buchweizen- und Weizenmehl, meist mit Wirsig, Kartoffeln und Käse serviert
    • Capuns – in Mangoldblätter eingewickelter Spätzleteig, mit Kräutern, Bündnerfleisch und Käse überbacken
    • Engadiner Nusstorte – Kuchen aus geriebenem Butterteig, gefüllt mit karamelisierten Walnüssen

 

  • Engadiner Nusstorte – Kuchen aus geriebenem Butterteig, gefüllt mit karamelisierten Walnüssen
  • Vermicelles – gekochte und gezuckerte Esskastanien, durch Presse spaghettiartig angerichtet
  • Zuger Kirschtorte – Torte aus Schichten von Nuss-Baiser, Biskuit und Buttercreme
  • Birchermüesli – Brei aus Haferflocken, weiteren Getreidezutaten und Obst, mit Milch, Joghurt oder Saft
  • Basker Leckerli – Lebkuchenartiges, rechteckiges Gebäck mit Zuckerglasur
  • Biberli – Lebkuchen mit Klebebild darauf

Trinken

  • Ovomaltine – Instant-Malzgetränk
  • Rivella – Erfrischungsgetränk mit Milchserum
  • Appenzeller Kräuter - Kräuterschnaps
  • Kaffee Schnaps
  • Panaché – Bier mit Limonade
  • Kaffee Schnaps
  • div. Weine und Bier

Trinkgeld

Im Gastgewerbe ist das Trinkgeld bereits inbegriffen, aber in Restaurants, Bars, Cafés und oft auch in Taxis pflegt man aufzurunden. Nur bei wirklich schlechtem Service kann man es auch sein lassen.

Rauchen

In der Schweiz gilt seit 1. Mai 2010 das Bundesgesetz zum Schutz vor Passivrauchen. Alle geschlossenen Räume müssen rauchfrei sein, wenn sie öffentlich zugänglich sind oder mehreren Personen als Arbeitsplatz dienen. Erlaubt bleibt das Rauchen in abgetrennten Raucherräumen, im Freien und in privaten Haushalten.

Feiertage

Regionale und lokale Feiertage, wie der 2. Januar, 1. Mai (Tag der Arbeit), 7. Juni (Fronleichnam) und andere Feiertage gelten nicht in jedem Kanton.

    • Neujahr - 1. Januar
    • Karfreitag - im April vor Ostern
    • Ostermontag - im April nach Ostern
    • Auffahrt - im Mai/Juni (39 Tage nach Ostern)
    • Pfingsten - im Mai/Juni (50 Tage nach Ostern)
    • Pfingstmontag - im Mai/Juni nach Pfingsten
    • Nationalfeiertag - 1. August
    • Weihnachten - 25. Dezember
    • Stephanstag - 26. Dezember

 

Wusstest du?

Die Schweizer Hymne brauchte von der Entstehung bis zur Einführung 140 Jahre! Bereits im Jahr 1843 wurde „Der Schweizerpsalm“ häufig bei patriotischen Feiern gesungen. Daneben existierte das gleichermassen populäre Lied „Rufst du, mein Vaterland“, welches zur Melodie von „God Save the Queen“ gesungen wurde. Als mit der Zunahme von internationalen diplomatischen Kontakten im 20. Jahrhundert mehrfach die Schweizer und die Britische Hymne nacheinander gespielt wurden, führte dies zu Missverständnissen, was letztendlich zum Wunsch nach einer neuen Hymne führte. Nach langjährigen Diskussionen und Probezeiten erklärte der Bundesrat am 1. April 1981 den Schweizerpsalm zur offiziellen Nationalhymne. Das ist kein Scherz!

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