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Sprachreisen nach Kuba

Lerne Spanisch in Kuba, der karibischen Insel, die weltweit für die Musik, ihre bewegte Geschichte und die schönen Strände bekannt ist. Viele der alten Gebäude sind sehr gut erhalten, durchzogen von Kopfsteinpflasterstrassen und beherbergen wunderschöne Plätze. Es ist also nicht überraschend, dass man sowohl in Havana als auch in Trinidad, Cienfuergos und Camagüey UNESCO Weltkulturerbestätten findet. Abgerundet wird das Stadtbild mit dem dazugehörigen Soundtrack aus Salsa-Musik oder dem kubanischen Son. Musik und Tanz liegen Kuba im Blut, weshalb es nicht schwer ist, gute Live-Musik zu finden, die zu der ansteckenden, bunten Atmosphäre beiträgt. Ausserhalb der Städte findet man weisse Sandstrände zum Entspannen oder man geht auf abenteuerliche Entdeckungstouren in Wäldern, Sümpfen oder den Bergen.

Im Jahre 2018 ging die fast 60-jährige Castro-Ära zu Ende, in der der berühmte kubanische Revolutionär Fidel Castro und darauf folgend sein Bruder Raúl Castro das Land kommunistisch regierten. Während der letzten Jahre befand sich Kuba bereits in einem kulturellen und sozialen Wandel und wird sich nun ohne einen Castro an der Spitze behaupten müssen. Es ist eine spannende Zeit, um das Land zu besuchen, welches Tradition und Revolutionsgeschichte mit dem Einfluss des westlichen Markts zu vereinbaren lernt. Während man über die bewegte Geschichte Kubas siniert, bietet es sich an, die beliebtesten Cocktails des Landes -Mojito und Daiquiri - zu geniessen, so wie es wohl einst der Schriftsteller Ernest Hemingway getan hat.

Wie in ganz Lateinamerika hat auch Kuba einen eigenen Spanischakzent mit einem ganz besonderen Charme. An der Sprachschschule wird so unterrichtet, dass auch Anfänger von ihrem Sprachaufenthalt in Kuba profitieren können. Den Akzent nimmt man schnell an, ebenso wie die relaxte und lebensfrohe Einstellung der Kubaner.

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Spanisch lernen in

Kuba - Reiseführer


 

Schweiz/Deutschland/Österreich: Für die Einreise in Kuba und einem Aufenthalt zu touristischen Zwecken von bis zu 30 Tagen (einmalige Verlängerung um weitere 30 Tage möglich) brauchst du ein Visum in Form einer sogenannten "Touristenkarte", die zusammen mit dem Reisepass zur Einreise dient. Touristenkarten müssen vor der Einreise erworben werden und sind bei der kubanischen Botschaft sowie bei einigen Fluggesellschaften am Flughafen erhältlich. Dein Reisepass sollte mindestens sechs Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein.

Da sich die Bestimmungen jederzeit ändern können, raten wir dir, dich zusätzlich auch bei deiner zuständigen Botschaft zu informieren. Weitere Reisehinweise findest du auf der Webseite des EDA, des Auswärtigen Amtes oder des BMEIA

Hinweis: Diese Information gilt nur für Bürger mit einem europäischen Pass. Für andere Nationalitäten, wende dich bitte an das entsprechende Konsulat.

Sicherheit
Reisen in Kuba ist sicher. Trotzdem sollte man nicht sein gesamtes Bargeld mit sich führen. Diebstähle und Betrügereien können vorkommen. Ausserdem gilt es, sich über mögliche Hurrikans während Juni bis November in der Gegend zu informieren. Die grösste Gefahr sind Verkehrsunfälle bei nächtlichen Überlandfahrten.

Die Sicherheitslage ist zeitlichen Änderungen unterworfen. Wir empfehlen dir daher, dich auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland, beim Eidgenössischen Departement für ausländische Angelegenheiten oder beim Aussenministerium der Republik Österreich aktuell zu informieren.

Gesundheit
Seit dem 1.5.2010 müssen nach Kuba einreisende Ausländer und ständig im Ausland lebende Kubaner eine Krankenversicherungspolice vorweisen können, die eine medizinische Behandlung in Kuba einschliesst und die Behandlungskosten übernimmt. In Kuba gibt es ein dichtes Netz an Polikliniken und Krankhäusern, die sich sogar in den entlegensten Ecken des Landes befinden. Es gibt auch sehr viele gute Ärzte. Um typischen Reisekrankheiten, wie z.B. Magenbeschwerden, vorzubeugen, solltest du kein Leitungswasser trinken und wenn immer möglich auf Eiswürfel verzichten. Achte bei den Lebensmitteln darauf, dass sie gut gekocht sind. Folgende Impfungen werden empfohlen: Diphtherie, Tetanus, Hepatitis A. Wir schlagen vor, dich bei einem Reisemediziner beraten zu lassen.

Für weitere allgemeine Informationen rund um die Gesundheit empfehlen wir Safetravel.ch sowie Fit-for-travel.de.

 

Währung: Peso Convertible (CUC) für Ausländer / Peso Cubano (CUP)
Auch bei den Preisen verhält es sich in Kuba etwas anders als in anderen Ländern Lateinamerikas. Es existieren zwei verschiedene Preisniveaus nebeneinander. Einfache Produkte wie Grundlebensmittel, Tabak, Rum etc. bezahlen die Einheimischen mit dem Peso Cubano. Produkte von höherer Qualität oder „Luxusprodukte“ sind allerdings nur für den Peso Convertible, welcher 1:1 an den US-Dollar gebunden ist, zu erhalten. Viele Touristen kommen deshalb fast ausschliesslich mit dem Peso Convertible in Berührung. Seit dem 8. November 2004 ist das bezahlen mit USD in Kuba offiziell verboten! Auch Kreditkarten amerikanischer Bankinstitute (z.B. American Express) werden in Kuba nicht akzeptiert.
Wer nach Kuba reist, sollte sich Gedanken über den Geldnachschub machen. Deutsche Kreditkarten werden als Zahlungsmittel weitgehend angenommen, mit EC/Maestro-Karten hingegen kann man nicht an Bankautomaten Geld abheben! Man sollte sich also auf keinen Fall nur auf ein Zahlungsmittel verlassen und ggf. genügend Bargeld zum Umtausch mitnehmen!

Trinkgeld / Propina: üblich sind rund 10%

Auf der Seite numbeo findest du mehr Information über die Lebenshaltungskosten in Cuba.

Öffentlicher Verkehr
In Kuba gibt es sowohl eine Zug-, als auch eine Busverbindung zwischen den grössten Orten der Insel. Vor allem wer mit dem Zug reist, muss häufig mit grossen Verspätungen rechnen. Ein Auto zu mieten, ist die einfachste und vielfach auch die preiswerteste Art und Weise Kuba kennenzulernen.

Stromspannung & Steckdosen
110 V / 220 V (in grossen Hotels)
Europäischer Stecker mit zwei runden Metallstiften
Amerikanischer Stecker mit zwei senkrechten flachen Metallstiften und einem runden Metallstift unten in der Mitte

Kultur
Die kubanische Kultur hat spanische und afrikanische Wurzeln. Vor allem die kubanische Musik und Tänze wie der Son, Mambo, Danzon oder Cha Cha Cha fanden internationale Verbreitung. Auch bekannte Literaten hat Kuba hervorgebracht. Einer von ihnen war der Nationaldichter José Martí, nach dessen Gedicht das berühmte Volkslied Guantanamera geschrieben wurde.

Geschichte
Christoph Kolumbus entdeckte 1492 auf seiner ersten Reise Kuba, was als Entdeckung Amerikas in die Geschichte einging. Bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts hatten die Spanier die Insel unter Kontrolle gebracht und das Urvolk der Insel, die Arawak, durch Gewalt und die Verbreitung von Krankheiten vollständig ausgerottet. Im 17. und 18. Jahrhundert wurden zahlreiche afrikanische Sklaven für den profitablen Zuckerrohranbau nach Kuba geschifft. Im 19. Jahrhundert kämpfte Kuba mit der Unterstützung der USA rund 30 Jahre lang für die Unabhängigkeit von Spanien, die im Jahre 1898 erreicht wurde. Bis 1902 war die Insel dann allerdings von den USA besetzt. Mit dem Ende der Besetzung war die Abhängigkeit Kubas von den USA aber noch nicht beendet. Erst 1959 löste sich Kuba mit der Revolution vollständig von den USA. Fidel Castro stürzte mit seinen Gefolgsleuten den langjährigen Diktator Batista und machte aus Kuba ein sozialistisches Land. Die Verstaatlichungspolitik der Insel führte zu einer Wirtschaftsblockade der USA, worauf Kuba die Unterstützung in der Sowjetunion suchte und fand. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion erlebte Kuba in den 90er Jahren eine schwere Wirtschaftskrise.

Gesellschaft
Die Nachkommen der Spanier und die Mulatten sind die grössten ethnischen Gruppen in Kuba. Indigenas wie in anderen lateinamerikanischen Ländern existieren auf Kuba nicht mehr. Offiziell wurde der Rassismus von Fidel Castro verboten. In Tat und Wahrheit geniesst die hellhäutige Bevölkerung aber ein besseres Ansehen als die dunkelhäutige. Seit der Revolution hat die Regierung im Bildungs- und Sozialwesen viel erreicht. Die ehemals ausgezeichnete Gesundheitsbilanz hat sich aber in letzter Zeit wegen Medikamentenknappheit getrübt. Obwohl es sich in Kuba offiziell um eine egalitäre Gesellschaft handelt, ist das Leben relativ schwierig für jene, die keine ausländischen Devisen besitzen. Daher arbeiten nicht mehr alle nur für kollektive, sondern auch für private Ziele. Küche Die kulinarischen Gewohnheiten der Kubaner sind einfach. Sie bevorzugen keine scharfen, würzigen Speisen wie in anderen Ländern Lateinamerikas. Die Küche Kubas ist insgesamt ziemlich schwer. Oft wird auch im nordamerikanischen Stil gegessen, wobei die Qualität aber meistens zu wünschen übrig lässt.

Religion
Erst seit einer Verfassungsänderung im Jahre 1992 wurde der ehemals atheistische, zu einem säkularen Staat, wodurch auch Gläubigen den Beitritt zur kommunistischen Partei ermöglicht werden sollte. Bis heute haben die Religionen noch keine offizielle Struktur, so dass die tatsächlichen Anhängerzahlen schwer in Erfahrung zu bringen sind. Der Katholizismus ist vor allem in den höheren Gesellschaftsschichten verbreitet und ist Schätzungen zu Folge die zweitgrösste Religion Kubas. Am weitesten verbreitet ist die Santeria, eine afro-katholische Mischreligion. Die christlich gesinnten weissen Herren wollten die Götter der nach Kuba verschleppten afrikanischen Sklaven nicht akzeptieren. So suchten sich die Afrikaner für jeden ihrer Götter eine Entsprechung in den katholischen Heiligen und fanden damit einen Weg, ihren eigenen Göttern treu zu bleiben. Als die Vermischung nicht mehr zu stoppen war, erlaubte die katholische Kirche auch Opfergaben der Santerias in ihren Kirchen.

Politik
Kuba ist ein sozialistischer Staat mit einem Einparteiensystem. Gemäss der Verfassung von 1976 hat die Kommunistische Partei Kubas die Führungsrolle in diesem System inne. Staatsoberhaupt ist der Vorsitzende des Staatsrates, dessen Amt seit dem Bestehen der neuen Verfassung von Fidel Castro besetzt wurde. Im August 2006 übergab Fidel Castro das Amt seinem Bruder Raúl. Das oberste Verfassungsorgan ist die Nationalversammlung, dessen rund 600 Mitglieder alle vier Jahre gewählt werden. Trotz der wirtschaftlichen Krise Anfangs der 90er Jahre hat der „Socialismo Tropical“ überlebt. Dies aber vor allem dank einiger kapitalistischer Reformen, die Castro unter dem Druck der Krise zuliess. Aussenpolitisch stehen die Beziehungen zu den USA im Vordergrund. Während dem Kalten Krieg standen die beiden Staaten teilweise am Rande eines Atomkrieges. Mit dem Ende des kalten Krieges hat sich die Beziehung ein wenig verbessert, wobei das von den USA verhängte Wirtschaftembargo und die Diskussionen um Exilkubaner immer noch zu angespannten Verhältnissen zwischen den beiden Staaten führen.

Wirtschaft
Ab 1959 wurde 90 Prozent der Industrie und 80 Prozent der Landwirtschaft Kubas verstaatlicht. Nach der Verhängung des Handelsembargos der USA erhielt Kuba Unterstützung aus den Ländern des Ostblockes, die mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion versiegte. Heute lebt Kuba vor allem vom Tourismus, der Landwirtschaft (Zucker und Tabak) und den Einzahlungen von Exilkubanern. Offizielles Zahlungsmittel ist der Peso. Daneben existiert aber ausserdem der Peso Convertible, der seit 2004 den Dollar als Zweitwährung ersetzt.

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