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Sprachreisen nach Ecuador

Reise in wenigen Stunden von den Vulkanen der Anden in den Dschungel. Segel im Naturparadies der Galapagosinseln. Feilsche auf den traditionellen Indio-Märkten.

Es gibt viel zu entdecken bei einem Sprachaufenthalt in Ecuador. Die Hauptstadt Quito befindet sich mitten in den Anden auf einer Höhe von 2900 Metern über Meer. Wer von Quito an die Küste oder in den Dschungel reist, erlebt die beeindruckende landschaftliche Vielfalt dieses kleinen Andenlandes.
Eine ganz besondere Art das Land kennenzulernen, bietet das "Reisende Klassenzimmer". Dieses Programm verbindet deinen Sprachkurs mit einer Reise zu verschiedenen Orten Ecuadors und spannenden Aktivitäten an den jeweiligen Destinationen.

In Ecuador spricht man ein sehr deutliches Spanisch. Auch Beginner finden sich mit dem Akzent sofort zurecht und können die Sprache intensiv in der Praxis anwenden. Ein Grossteil der indigenen Bevölkerung spricht zusätzlich noch Quechua.

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Spanisch lernen in

Ecuador - Reiseführer


Schweiz/Deutschland/Österreich: Für einen Aufenthalt in Ecuador von weniger als 90 Tagen benötigst du kein Visum. Es genügt ein Reisepass, welcher mindestens sechs Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist, und ein Retour- oder Weiterreiseticket.

Da sich die Bestimmungen jederzeit ändern können, raten wir dir, dich zusätzlich auch bei deiner zuständigen Botschaft oder auf consuladovirtual.gob.ec zu informieren. Weitere Reisehinweise findest du auf der Webseite des EDA, des Auswärtigen Amtes oder des BMEIA

Hinweis: Diese Information gilt nur für Bürger mit einem europäischen Pass. Für andere Nationalitäten, wende dich bitte an das entsprechende Konsulat.

Sicherheit
Vor allem in Quito solltest du darauf achten, dass du keine allzu grossen Geldbeträge mitführst. Halte dich an die Sicherheitsratschläge deiner Schule und der Gastfamilie.

Die Sicherheitslage ist zeitlichen Änderungen unterworfen. Wir empfehlen dir daher, dich auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland , beim Eidgenössischen Departement für ausländische Angelegenheiten oder beim Aussenministerium der Republik Österreich aktuell zu informieren.

Gesundheit
In Quito sind nur die privaten Kliniken zu empfehlen. Ansonsten ist die medizinische Versorgung mangelhaft. Man sollte vor seiner Abreise eine Reisekrankenversicherung mit Reiserückholversicherung abschliessen. Um Magenbeschwerden zu verhindern, solltest du kein Leitungswasser trinken und wann immer möglich auf Eiswürfel verzichten. Achte bei den Lebensmitteln darauf, dass sie gut gekocht sind. Folgende Impfungen werden empfohlen: Diphtherie, Tetanus, Hepatitis A, Gelbfieber (in einigen Gebieten). Ein Malariarisiko existiert in einigen Gebieten. Wir schlagen dir vor, dich bei einem Reisemediziner beraten zu lassen.

Für weitere allgemeine Informationen rund um die Gesundheit empfehlen wir Safetravel.ch sowie Fit-for-travel.de.

Währung: US-Dollar (USD)
Das Preisniveau in Ecuador ist um ein vielfaches niedriger als in Nordeuropa. Unser Tipp: Wenn du wirklich Geld sparen willst, meide die modernen Einkaufscenter in den grossen Städten. Die dort angebotenen Markenartikel sind auch in Ecuador teuer

Trinkgeld / Propina: 10-15% werden erwartet

Auf der Seite numbeo findest du mehr Information über die Lebenshaltungskosten in Ecuador.

Öffentlicher Verkehr
Für längere Strecken gibt es direkte und relativ komfortable Busse. Wer es abenteuerlich mag, steigt in die lokalen Busse, welche an mehreren Orten Halt machen, aber auf Umwegen auch immer an ihrem Ziel ankommen. Mit diesen Bussen sollte nicht über Nacht gefahren werden, da es häufiger zu Unfällen kommt. Für ganz lange Strecken sind auch Inlandflüge zu empfehlen. Das Bussystem in Quito ist für Ausländer schwierig zu verstehen. Entlang der Hauptverkehrsachsen gibt es aber ein einfach verständliches, metroähnliches Bussystem, genannt Ecovía

Stromspannung & Steckdosen
120 V (wie in den USA) Japanischer Stecker mit zwei senkrechten flachen Metallstiften

Kultur
Die Kultur Ecuadors ist sowohl von indianischen als auch von kolonialen Einflüssen geprägt. Die indianische Kultur spiegelt sich vor allem in der traditionellen Musik wider, die als melancholische Andenmusik umschrieben werden kann. Auch in der Malerei erkennt man den indigenen Einfluss immer noch, obwohl die Spanier den Ureinwohnern in der Kolonialzeit das Malen von religiöser Kunst im Kolonialstil beibrachten. Die Architektur Ecuadors stammt ebenfalls vorwiegend aus der Zeit der spanischen Eroberer. Die kolonialen Kirchenbauten sind hauptsächlich barocker Prägung

Geschichte
Bis zur Mitte des 15. Jahrhunderts bevölkerten zahlreiche unterschiedliche Kulturen das Gebiet des heutigen Ecuadors. Als die Inkas ihr Reich im Süden Perus gen Norden ausweiteten, stiessen sie bis nach Ecuador vor und unterwarfen alle Völker in diesem Gebiet. Mit der Conquista, der Eroberung Südamerikas durch die Spanier, kam auch das Ende der Inka-Herrschaft. Die Spanier regierten bis ins Jahr 1822, als die Befreiungsarmee, unter General Antonio José de Sucre, die Truppen der Kolonialmacht entscheidend schlug. Damit wurde Ecuador Bestandteil Grosskolumbiens, dem neben Kolumbien auch Venezuela und Panama angehörten. Nach dem Zerfall Grosskolumbiens entstand 1830 die Republik Ecuador

Gesellschaft
Die ecuadorianische Bevölkerung besteht aus einem bunten Mix verschiedener Ethnien. Der prozentuale Anteil der indigenen Bevölkerung ist einer der grössten in ganz Lateinamerika. Sie leben vorwiegend im Hochland und sprechen untereinander Quechua. Aber auch im Amazonasbecken gibt es einige indigene Völker. Nur wenige Ecuadorianer sind europäischer Herkunft. Diese sind es aber vorwiegend, welche die kleine wohlhabende Elite im Land bilden. Die Wohlstandsunterschiede spiegeln die ethnischen Grenzen wider, wobei die indigene Bevölkerung am meisten von der Armut betroffen ist, unter der ein grosser Teil der ecuadorianischen Bevölkerung leidet. Die ausgeprägte Armut führt dazu, dass es die Landbevölkerung in die Städte zieht, wo sie sich ein besseres Leben erhofft, aber es meistens nicht findet. Heute lebt bereits rund ein Viertel der Bevölkerung in den beiden grössten Städten des Landes, Quito und Guayaquil. Zahlreiche Ecuadorianer suchen die Lösung ihrer wirtschaftlich schlechten Situation in noch weiterer Ferne und emigrieren nach Nordamerika und Europa (vorwiegend nach Spanien)

Küche
Für Europäer sicher ungewöhnlich ist das Essen von gegrillten Meerschweinchen (Cuyi), das in Ecuador seit der Inka-Zeit ein Festmahl darstellt. Eher alltäglicher sind die typischen Kartoffel- oder Hühnersuppen. Als Hauptspeisen werden oft gekochtes oder gegrilltes Huhn, gebratenes Rind- oder Schweinefleisch mit Maisfladen (Tortillas) oder Reis serviert. Die Ceviche, ein Cocktail aus rohen Garnelen, Austern, Fisch- und Muschelfleischstückchen mit Limonensaft und Gewürzen, ist an der Küste ein beliebtes Menü

Religion
Ecuador ist seit der Kolonialzeit ein stark christlich geprägtes Land. Trotz des grossen Anteils der indigenen Bevölkerungsgruppe wird vorwiegend der Katholizismus praktiziert. Häufig vermischen die Ureinwohner Ecuadors den römisch-katholischen Glauben aber mit ihren traditionellen Religionen. Politik Die jüngere Geschichte Ecuadors ist geprägt von politischer Instabilität. Häufig wurde der Präsident vor der Beendigung seiner Amtszeit gestürzt. Diese kleinen Revolutionen laufen aber meist vergleichsweise friedlich ab. Der Präsident Ecuadors wird für vier Jahre gewählt und kann nicht unmittelbar wiedergewählt werden. Die Legislative bildet ein Einkammerparlament, dem 121 Abgeordnete angehören. Trotz minimaler Vertretung im Parlament haben die Indigenen eine gewisse Macht in der Politik Ecuadors. Die indigenische Dachorganisation CONAIE zählt an die drei Millionen Mitglieder

Wirtschaft
Die Wirtschaft Ecuadors ist stark von den Erdölpreisen abhängig. Da rund 40 Prozent der Exporteinnahmen mit Erdöl generiert werden, können fallende Erdölpreise in Ecuador zu einer Wirtschaftskrise führen. So geschehen Ende der 90er Jahre, als die Umweltkatastrophe „El Niño" die bereits bestehende Krise noch verstärkte. Das Bankensystem kollabierte und die damalige nationale Währung Sucre entwertete sich 1999 in einem Jahr bis zu 70 Prozent. Die Regierung sah keinen anderen Ausweg aus der Krise als die einheimische Währung durch den Dollar zu ersetzen, um damit die Preise und die Wirtschaft zu stabilisieren. Bis heute ist der Dollar die offizielle Währung in Ecuador geblieben.

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