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Sprachreisen nach Costa Rica

Surfe auf perfekten Wellen und geniesse die traumhaften Strände. Tauche ein ins Naturparadies und entdecke tropische Wälder mit exotischen Tierarten. 

Mit seinen vielen Nationalparks, mehr als 800 Vogelarten und über hundert verschiedene Orchideen, ist Costa Rica ein Traum für Naturliebhaber. Seine schönen Strände und die entspannte Atmosphäre machen das kleine Land in der Karibik ideal für einen erholsamen Sprachaufenthalt. Pura vida!

Die Ticos, wie die Einwohner von Costa Rica genannt werden, sprechen ein sehr klares und deutliches Spanisch. Auch Beginner finden sich mit dem Akzent sehr gut zurecht und können so von Anfang an Praxiserfahrungen sammeln. 

Die schweizer Snowboarderin und Olympiateilnehmerin Nadja Purtschert war mit Yalea Languages und Suddenrush in Costa Rica unterwegs. Lass dich von ihrer bewegten Reise inspirieren!

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Spanisch lernen in

Costa Rica - Reiseführer


Schweiz/Deutschland/Österreich: Für Aufenthalte in Costa Rica von weniger als 90 Tagen benötigst du kein Visum. Es genügt ein Reisepass, welcher mindestens sechs Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist, und ein Retour- oder Weiterreiseticket.

Da sich die Bestimmungen jederzeit ändern können, raten wir dir, dich zusätzlich auch bei deiner zuständigen Botschaft oder auf costarica-embassy.org zu informieren. Weitere Reisehinweise findest du auf der Webseite des EDA, des Auswärtigen Amtes oder des BMEIA

Hinweis: Diese Information gilt nur für Bürger mit einem europäischen Pass. Für andere Nationalitäten, wende dich bitte an das entsprechende Konsulat.

Sicherheit
Costa Rica ist eines der sichersten Länder Lateinamerikas.

Die Sicherheitslage ist zeitlichen Änderungen unterworfen. Wir empfehlen dir daher, dich auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland, beim Eidgenössischen Departement für ausländische Angelegenheiten oder beim Aussenministerium der Republik Österreich aktuell zu informieren.

Gesundheit
Folgende Impfungen werden empfohlen: Diphtherie, Tetanus, Hepatitis A, Gelbfieber (in einigen Gebieten). Ein Malariarisiko existiert. Wir raten dir, dich bei einem Reisemediziner beraten zu lassen.

Für erste allgemeine Informationen rund um die Gesundheit empfehlen wir Safetravel.ch sowie Fit-for-travel.de.

Währung: Costa-Rica-Colón (CRC)

Trinkgeld / Propina: 10 bis 15% werden erwartet

Auf der Seite numbeo findest du mehr Information über die Lebenshaltungskosten in Costa Rica.

Öffentlicher Verkehr
Costa Rica hat ein gut ausgebautes Bussystem, wobei die meisten Strecken zur Hauptstadt San José führen und man dort häufig umsteigen muss. Wer mit dem Bus reist, sollte also die grösste Bushaltestelle in San José, das Coca-Cola Terminal, kennen. Die Strecken in Costa Rica sind relativ kurz und daher ist Reisen auch preisgünstig. Wer lieber im Auto fährt, kann Taxis für eine Stunde, für einen halben oder für einen ganzen Tag buchen. In San José kann man auch einfach Autos mieten

Stromspannung & Steckdosen
120 V (wie in den USA) Amerikanischer Stecker mit zwei senkrechten flachen Metallstiften und einem runden Metalstift unten in der Mitte Japanischer Stecker mit zwei senkrechten flachen Metallstiften

Kultur
Die Kultur Costa Ricas ist vor allem spanisch geprägt. Da keine indianischen Hochkulturen das Land bevölkerten, ist auch der kulturelle Einfluss der Indigenas gering. Die farbenfrohen Feste zu Ehren von Schutzheiligen und der Einsatz von Mandoline, Gitarre und Akkordeon in der Musik Costa Ricas spiegeln den spanischen Einfluss wider. Der offizielle Nationaltanz ist der Punto Guanacasteco (Zehen-Fersen Tanz), der erst im letzten Jahrhundert erfunden worden ist. Bei den musik- und tanzbegeisterten Ticos sind aber die tropischen Musikrhythmen wie Salsa, Merengue, Cumbia, Cha Cha Cha oder Reggae am populärsten.

Geschichte
Die Einnahme des Gebietes des heutigen Costa Rica (Reiche Küste) durch die Spanier war eher eine Besiedelung als eine Eroberung. Der Einfluss der grossen indianischen Kulturen (Azteken, Mayas) reichte nicht bis nach Costa Rica hinein. Während der Kolonialzeit kamen in Costa Rica kaum Sklaven zum Einsatz, da man weder Bodenschätze abbauen konnte, noch Landwirtschaftsprodukte für den Export anbaute. Erst Ende des 18. Jahrhunderts bekam das Land mit dem Anbau von Kaffee und Tabak mehr Bedeutung für die Spanier. 1821 erlangte Costa Rica die Unabhängigkeit von den Spaniern. Bevor Costa Rica 1838 ein selbständiges Land wurde, gehörte es zu Mexiko und zu den Vereinigten Provinzen Zentralamerikas. 1856 verteidigte sich das junge Land erfolgreich gegen den nordamerikanischen Abenteurer William Walker, der ganz Mittelamerika einnehmen wollte.

Gesellschaft
Die Bevölkerung Costa Ricas (auch Ticos genannt) ist zwar multikulturell, aber weniger vielfältig als in anderen zentralamerikanischen Ländern. Der grösste Teil der Bevölkerung ist spanischer Herkunft. Die andere grosse Bevölkerungsgruppe, die Mestizen, sind rein äusserlich kaum von ihnen zu unterscheiden. Das gleiche gilt für die wenigen Indígenas, die es in Costa Rica noch gibt. Der grösste Teil der Indígenas lebt aber in Reservaten, vorwiegend in der Provinz Limón an der Karibikküste. Dort ist auch die Mehrheit der aus Jamaika stammenden Bevölkerung heimisch, die einen englischen Dialekt, das Creole, spricht. Obwohl Spanisch die einzige offizielle Sprache des Landes ist, ist Englisch in Costa Rica weit verbreitet. Die Wohlstandsunterschiede sind ungleich kleiner als in anderen zentralamerikanischen Staaten.

Küche
Die traditionelle Küche Costa Ricas besteht im wesentlichen aus Reis, Bohnen, Mais, Gemüse, Rindfleisch, Fisch und Huhn. In den letzten Jahren hat der Einfluss der internationalen Küche stark zugenommen, so dass ebenfalls Spezialitäten aus Europa und Asien serviert werden. Stark gestiegen ist auch der Konsum von US-amerikanischem Fast Food.

Religion
Am weitesten verbreitet ist der römisch-katholische Glauben. Die Ticos sind aber keine fleissigen Kirchgänger. Die meisten von ihnen besuchen die Kirche nur bei speziellen Anlässen wie Hochzeit, Taufe oder Beerdigung. Trotzdem würden sie sich selber als gläubige Katholiken bezeichnen. Die aus Jamaika stammende Bevölkerung ist vorwiegend evangelischen Glaubens. In der Hauptstadt San José gibt es auch kleine jüdische, muslimische, oder buddhistische Gemeinschaften.

Politik
Costa Rica wird häufig als demokratischstes Land Lateinamerikas bezeichnet. Seit dem kurzen Bürgerkrieg im Jahre 1948, zu welchem es nach einer umstrittenen Wahl kam, hat es bis heute keine politische Gewalt mehr gegeben. Verschiedene Faktoren, darunter sicher auch die Voraussicht der Regierung, haben zu dieser demokratischen Entwicklung beigetragen. Ausserdem hat die Abschaffung der Armee im Jahre 1949 ein Eingreifen des Militärs in politische Angelegenheiten, wie das bei anderen mittelamerikanischen Staaten üblich ist, verunmöglicht. Heute ist Costa Rica eine Demokratische Republik mit einem auf vier Jahre gewählten Präsident und seinem 15-köpfigen Kabinett in der Exekutive. Die 57 Abgeordneten im Einkammerparlament bilden die Legislative.

Wirtschaft
Das 1899 gegründete nordamerikanische Bananenimperium, die United Fruit Company, hat stark zur wirtschaftlichen Entwicklung Costa Ricas beigetragen aber auch die Abhängigkeit von ausländischen Märkten und Kapital verstärkt. Obwohl die United Fruit Company auch noch heute die grösste Bananenplantage der Welt in Costa Rica betreibt, hat der Anteil an traditionellen Ausfuhrprodukten wie Bananen, Kaffee, Zucker oder Rindfleisch abgenommen. Heute werden vermehrt elektronische Bauteile, Textilien und Medikamente exportiert. 60 Prozent der Ticos verdienen ihr Geld im Dienstleistungssektor und dabei vorwiegend in der Tourismus-Branche.

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