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Sprachreisen nach Chile

Lerne Spanisch in Chile und entdecke die vielseitigen Landschaften dieses wunderschönen Landes, geniesse den berühmten chilenischen Wein sowie frischen Fisch und Meeresfrüchte. Chiles besondere Geografie wird von seiner länglichen Form definiert. Das Land erstreckt sich von der trockensten Wüste der Welt (Atacama) bis hinunter zur Antarktis und wird auf einer Seite von dem Andengebirge und an der anderen Seite von dem Pazifischen Ozean umrahmt. Chile ist wahrhaftig ein Land atemberaubender Kontraste.

Chile und Umgebung

Die Hauptstadt, Santiago, befindet sich in einem Tal im Zentrum des Landes. Santiago ist eine moderne Metropole mit einer lebendigen Kunstszene, fantastischen Restaurants, interessanten Museen und geschäftigen Märkten. Richtung Westen befindet sich der Küstenort Viña del Mar und sein bohemischer Nachbarort, die Hafenstadt Valparaíso. Ausserhalb der Zentralregion, im Norden des Landes, befinden sich das magische Tal Valle del Elqui, wo vor allem das nationale Getränk Pisco (eine Spirituose auf Traubenbasis) hergestellt wird, der Surfort Iquique und die Wüstenstadt San Pedro de Atacama, wo dich mondartige Landschaften faszinieren werden. Im Süden kannst du in das Colchagua Tal reisen, wo einige der besten Rotweine Chiles produziert werden. Die grünen Landschaften und Gewässer des Seengebiets erwandernd, kommst du bis nach Patagonien, wo dich raue Landschaften, mächtige Gletscher und kristallklare Seen erwarten. Es gibt ausserdem zahlreiche chilenische Inseln. Die Bekanntesten sind wohl die Osterinseln, 3.700 km von der Küste des Festlandes entfernt. Dieses abgelegene Terrain ist berühmt für die riesigen Moai-Statuen, die hinaus auf das weite Meer schauen, und seine einzigartige, polynesische Kultur. Chile ist ausserdem eine weltweit bekannt Surf- und Kitesurf-Destination. Mehr darüber kannst du auf unserem Blog lesen.

Lokale Gastronomie

Besucher werden feststellen, dass Chilenen generell sehr freundlich sind und sie herzlich aufgenommen werden. Chile gilt zudem als eines der sichersten Länder Südamerikas. Die Einwohner sind sehr stolz auf ihre Kultur und feiern ihre Unabhängigkeit von Spanien jedes Jahr im September mit traditionellen Aktivitäten, Essen und Getränken. Zu dem typischen chilenischen Essen gehören Empanadas (salziges Gebäck mit unterschiedlichsten Füllungen), Pastel de Choclo (ein Auflauf aus Mais und Hackfleisch) und Cazuela (eine Suppe aus Gemüse, Fleisch und Kartoffeln). Das beliebteste Essen ist allerdings der Asado, Grillnachmittage oder - abende während ausgebreiteter Treffen mit Familie oder Freunden. Was die Getränke angeht, so ist der Pisco Sour der beliebteste Cocktail und auch das nicht-alkoholische, süsse Getränk Mote con Huesillos mit Weizen und getrocknetem Pfirsisch hat viele leidenschaftliche Anhänger. Zudem muss man den Klassiker der chilenischen Getränke, den Terremoto (Erdbeben) probieren, welcher aus fermentiertem Wein, Ananas-Sorbet und entweder Grenadine oder bitterem, aromatischem Fernet gemixt wird. Dies ist auch ein absolutes Muss während der Unabhängigkeitsfeiern! Wer es lieber etwas weniger exotisch mag, kann sich an der grossen Auswahl hochwertiger chilenischer Weine erfreuen.

Sprache

Der chilenische Dialekt ist sehr markant und verfügt über eigene Vokabeln und Ausdrücke, die andere spanischsprachige Länder nicht kennen. Unsere Partnerschulen unterrichten neutrales Spanisch in allen Sprachkursen, so dass die Schüler sich in allen Ländern mit ihren unterschiedlichen Dialekten problemlos verständigen können. Du wirst bei einem Sprachaufenthalt in Chile jedoch sicherlich auch typische Ausrücke, die sogenannten "Chilenismos" aufgreifen und so deinen Spass am Erlernen der Sprache haben und der Kultur näherkommen. Ausserhalb der touristischen Orte sprechen die meisten Einwohner wenig bis gar kein Englisch, was dir genügend Raum gibt, deine Spanischkenntnisse im Alltag anzuwenden. Chilenen helfen dir gerne dabei, dich in ihrer Sprache zurecht zu finden. So wirst du vollständig in die chilenisch-spanische Umgebung und Kultur integriert.

Yalea hat auch einen Sitz in Chile. Unsere deutschsprachigen Berater in Santiago sind daher die Experten für Chiles Schönheiten und geben dir gerne Tipps und Tricks aus erster Hand für einen unvergesslichen Sprachaufenthalt. Ruf uns einfach an oder schreibe uns kostenlos für eine unverbindliche Beratung -Kontakt

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Spanisch lernen in

Chile - Reiseführer


Schweiz/Deutschland/Österreich: Für einen Aufenthalt in Chile von weniger als 90 Tagen benötigst du kein Visum. Es genügt ein Reisepass, welcher mindestens sechs Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist, und ein Retour- oder Weiterreiseticket. Bei der Einreise wird an der Grenze kostenlos eine "Tarjeta de Turismo" (Touristenkarte) ausgestellt, welche beim Verlassen des Landes zurückgegeben werden muss.

Da sich die Bestimmungen jederzeit ändern können, raten wir dir, dich zusätzlich auch bei deiner zuständigen Botschaft oder auf extranjeria.gob.cl zu informieren. Weitere Reisehinweise findest du auf der Webseite des EDA, des Auswärtigen Amtes oder des BMEIA

Hinweis: Diese Information gilt nur für Bürger mit einem europäischen Pass. Für andere Nationalitäten, wende dich bitte an das entsprechende Konsulat.

Sicherheit
Chile ist eines der sichersten Länder Lateinamerikas und deshalb für eine Sprachreise sehr gut geeignet.

Die Sicherheitslage ist zeitlichen Änderungen unterworfen. Wir empfehlen dir daher, dich auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland , beim Eidgenössischen Departement für ausländische Angelegenheiten oder beim Aussenministerium der Republik Österreich aktuell zu informieren.

Gesundheit
Die medizinische Versorgung in den grösseren Städten Chiles entspricht dem europäischen Standard. Auf dem Land erreicht die Versorgung in den Krankenhäusern dieses Niveau nicht immer und die Infrastruktur ist weniger gut ausgebaut. Das Leitungswasser in Chile ist trinkbar, hat aber häufig einen starken Chlorgeschmack. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich das Trinkwasser in Flaschen kaufen. Folgende Impfungen werden empfohlen: Diphtherie, Tetanus, Hepatitis A. Wir raten dir, dich bei einem Reisemediziner beraten zu lassen.

Für weitere allgemeine Informationen rund um die Gesundheit empfehlen wir Safetravel.ch sowie Fit-for-travel.de.

Währung: Chilenischer Peso (CLP)

Trinkgeld / Propina: 10-15% werden erwartet und sind meistens bereits auf der Rechnung vermerkt

Auf der Seite numbeo findest du mehr Information über die Lebenshaltungskosten in Chile.

Öffentlicher Verkehr
Reisen in Chile ist einfach. Die Reisebusse sind pünktlich und komfortabel. In Santiago de Chile gibt es ein modernes Metrosystem und ein lokales Busnetz. Taxis sind in der Hauptstadt immer verfügbar.

Stromspannung & Steckdosen
220 V (wie in Europa) Europäischer Stecker mit zwei runden Metallstiften

Kultur
Das kulturelle Leben wird durch zwei Strömungen geprägt. Die kosmopolitische Kultur wird hauptsächlich von der wohlhabenden Stadtbevölkerung gepflegt. Auf dem Land findet man eine volkstümliche Kultur von spanischem und indigenem Einfluss, welcher sich vor allem in der Musik und im Tanz ausdrückt. Chile besitzt ausserdem eine reiche literarische Tradition. Mit Pablo Neruda und Gabriela Mistral stammen gleich zwei Literaturnobelpreisträger aus diesem Land.

Geschichte
Die Inkas stiessen am Ende des 15. Jahrhunderts bis in den Norden Chiles vor und drängten den Stamm der Mapuche weiter in den Süden zurück. 1541 eroberten die Spanier den nördlichen Teil Chiles und Pedro de Valdivia gründete die Stadt Santiago. Die Mapuche konnten ihr Territorium lange verteidigen und wurden erst Mitte des 19. Jahrhunderts verdrängt. Der Unabhängigkeitskampf begann 1810 und dauerte bis 1818. Im Anschluss wechselten autoritäre und liberale Regierungen in rascher Folge. Im Salpeterkrieg am Ende des 19. Jahrhunderts eroberte Chile die Atacama-Wüste von Bolivien und Peru. 1970 konnte die Unidad Popular von Salvador Allende die Wahlen für sich entscheiden. Es wurden wichtige Wirtschaftszweige verstaatlicht und Chile wurde abrupt in Richtung einer sozialistischen Gesellschaft umgestaltet, was auf inneren und äussern Widerstand traf. Am 11. September 1973 wurde die Regierung Allende durch einen Militärputsch mit der Unterstützung des CIA gestürzt und der Heereschef Augusto Pinochet übernahm als Diktator die Macht. Während des Putsches und in den folgenden Jahren wurden über 3000 Oppositionelle ermordet oder verschwanden. Anhänger Allendes wurden gefoltert und ins Exil getrieben. 1989 wurde Pinochet bei freien Wahlen abgesetzt. 2005 wählte Chile als erster Staat Südamerikas mit Michelle Bachelet eine Frau als Präsidentin.

Gesellschaft
Die Bevölkerungszusammensetzung Chiles ist im Vergleich mit anderen lateinamerikanischen Ländern recht homogen. Dies vor allem deshalb, da sich die spanischen Siedler bereits früh mit den einheimischen Indigenas vermischten, so dass heute kaum mehr eine Unterscheidung zwischen Chilenen rein europäischer Abstammung und Mestizen möglich ist. Der Anteil der indigenen Bevölkerung ist verschwindend gering. Nur noch im mittleren Süden oder im Norden Chiles trifft man auf eine Gruppe des Stammes der Mapuche beziehungsweise der Aymara, die ihre Traditionen erhalten konnten. Im letzten Jahrhundert sind zahlreiche Europäer eingewandert, darunter viele Deutsche, welche sich vor allem im Raum Valdivia und Puerto Montt angesiedelt haben. Insgesamt war die europäische Einwanderung in Chile aber nicht so bedeutend wie in Ländern wie Argentinien oder Brasilien. Die Chilenische Gesellschaft ist sehr konservativ und stark von der katholischen Kirche beeinflusst. So war in Chile die Scheidung bis 2004 verboten. Bis zu 80% der Bevölkerung lebt in der Region um Santiago und Concepción. Die Gemeinden im Süden und im Norden sind durch die weiten Landstriche stark von der übrigen Bevölkerung isoliert.

Küche
Chiles Küche ist abwechslungsreich und köstlich. Die Küstennähe und das mediterrane Klima führen dazu, dass Früchte und Meeresfrüchte häufig auf der Speisekarte zu finden sind. Chile ist ausserdem ein Weinland.

Religion
Die grosse Mehrheit der Chilenen ist römisch-katholischen Glaubens. In allen Städten findet man aber auch protestantische Kirchen und zahlreiche andere Glaubensgemeinschaften. In Santiago und Valparaiso sind ausserdem Synagogen zu finden. Die kleinen Gruppen der Indigenas üben weiterhin ihre traditionellen Religionen aus.

Politik
1989 wurde Chile nach fast 17 jähriger Diktatur wieder demokratisch. Die Exekutive steht unter der direkten Leitung des Staatspräsidenten, der für die Amtszeit von vier Jahren gewählt wird. Der Nationale Kongress, der die Legislative bildet, besteht aus der Abgeordnetenkammer (120 Mitglieder) und dem Senat (46 Mitglieder). Innenpolitisch dominiert das Thema der weiteren Modernisierung des Staates insbesondere im Bildungs-, Gesundheits- und Erziehungswesen. Die Aufarbeitung der Menschenrechtsverletzungen während des Militärregimes ist immer noch in vollem Gange und ist Aufgabe der ordentlichen Gerichtsbarkeit.

Wirtschaft
Die Chilenische Volkswirtschaft wurde unter Pinochet konsequent nach marktwirtschaftlichen und neoliberalen Aspekten umgebaut und dereguliert. Heute gilt Chile als eine der offensten Volkswirtschaften weltweit und gehört zu den führenden Industrienationen Lateinamerikas sowie zu den grössten Rohstoffproduzenten. In Chile befinden sich die grössten Kupfervorkommen der Welt. Neben dem Abbau von Kupfer wird Forst-, Fischerei- und Landwirtschaft betrieben. Den grössten Anteil am Bruttoinlandprodukt stellt aber der Dienstleistungssektor. Auch wenn Chile volkswirtschaftlich gut da steht, herrscht immer noch ein grosses soziales Ungleichgewicht. Die Bemühungen der nach Pinochet regierenden Mitte-Links-Regierungen, die sozialen Härten abzufedern, haben bis heute nur geringe Wirkung gezeigt.

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