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Sprachreisen nach Brasilien

Lass dich mitreissen von der Lebensfreude der Brasilianer und der überwältigenden Schönheit ihres Landes! Trinke einen Caipirinha an der Copacabana mit Blick auf den Zuckerhut, oder tanze Samba im wilden, farbenfrohen Karneval - bei deinem Sprachaufenthalt kannst du die Traditionen und weltbekannte Kultur des fünftgrössten Landes der Welt selbst hautnah erleben.

Brasilien macht fast die Hälfte des südamerikanischen Kontinents aus und beeindruckt durch seine Vielschichtigkeit. Während es scheint, als sei in den zahlreichen, beschaulichen Kolonialstädten die Zeit stehen geblieben, vibrieren die nie schlafen wollenden Metropolen und industriellen Zentren des Landes.

Lerne Portugiesisch in einer der vielen aufregenden Millionenstädte, immer mit dem Strand in Reichweite, und plane noch etwas Zeit ein für eine Reise zu den Foz do Iguazú oder in den Amazonas. Deine Möglichkeiten sind vielfältig, denn Brasilien ist eine Welt für sich in Südamerika. Über drei Zeit- und Klimazonen hinweg erstreckt sich ein unvergleichlicher Artenreichtum, eingebettet in besondere landschaftliche Gegensätze, die von urbanen Ballungszentren über unberührte Regenwälder, tiefe Felsschluchten und donnernden Wasserfällen bis hin zu feinen, weissen Sandstränden und tropischen Inselparadiesen reichen.

Brasilien ist das einzige Land Südamerikas, in dem Portugiesisch gesprochen wird. Hier erhältst du, aufgrund des besonders melodischen Klangs und der klaren Aussprache der Vokale, einen hervorragenden Einstieg in die Sprache. Für welche Destination auch immer du dich entscheidest, dein Sprachaufenthalt wird immer begleitet von rhythmischer Musik, Ausgelassenheit und den überall auftauchenden Facetten der indianischen Kultur, die in Brasilien so lebendig ist wie sonst nirgendwo in Amerika. Und wer weiß, vielleicht geht es Dir hinterher so wie vielen anderen auch: Wer einmal die besondere Lebensfreude Brasiliens kennenlernen durfte, der kommt immer wieder zurück.

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Portugiesisch lernen in

Brasilien - Reiseführer


Schweiz/Deutschland/Österreich: Für einen Aufenthalt in Brasilien von weniger als 90 Tagen benötigst du kein Visum. Es genügt ein Reisepass, welcher mindestens sechs Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist, und ein Retour- oder Weiterreiseticket. Ausserdem brauchst du ein Einreiseformular (Cartão de Entrada / Saída), das du im Flugzeug ausgehändigt bekommst. Dieses Formular muss bei der Ausreise wieder vorgezeigt werden. Der Aufenthalt kann vor Ort einmalig um maximal 90 Tage verlängert werden.

Da sich die Bestimmungen jederzeit ändern können, raten wir dir, dich zusätzlich auch bei deiner zuständigen Botschaft zu informieren. Weitere Reisehinweise findest du auf der Webseite des EDA, des Auswärtigen Amtes oder des BMEIA

Hinweis: Diese Information gilt nur für Bürger mit einem europäischen Pass. Für andere Nationalitäten, wende dich bitte an das entsprechende Konsulat.

Sicherheit
Generell ist der Süden sicherer als der Norden des Landes. Besonders Grossstädte wie Belém, Recife, Salvador, Fortaleza, Rio de Janeiro und São Paulo weisen zwar hohe Kriminalitätsraten auf, die meisten Verbrechen ereignen sich jedoch in Armenvierteln (Favelas) und nicht in den touristischen Zentren. Die brasilianischen Einwohner sind gewöhnlich sehr freundliche Menschen und grundsätzlich kann man sich in den Städten ziemlich normal bewegen.

Die meisten der Urlaubs- und Geschäftsreisen nach Brasilien verlaufen ohne Zwischenfälle, es sollten jedoch ein paar allgemeine Empfehlungen beachtet werden:
- In grösseren Flughäfen solltest du, wenn möglich, dein Taxi schon im Flughafengebäude buchen und bezahlen.
- Wertsachen wie Kamera, Smartphone und Laptop solltest du unauffällig, z.B. in einer Reisetasche, verstauen.
- Auf auffällige Kleidung und Schmuck solltest du lieber verzichten.
- Deine Originalpapiere sind in deiner Unterkunft am besten aufgehoben.
- Geldautomaten sollten nur tagsüber benutzt werden.
- Zu viel Bargeld mitzunehmen ist schlecht, sehr wenig aber auch. Es ist ratsam, immer einen gewissen Geldbetrag zur widerstandslosen Herausgabe mit sich zu führen. Wen es einen tatsächlich mal erwischt, der sollte sich auf keinen Fall wehren oder um seine Wertsachen streiten.
- In Bars und Discos solltest du deine Getränke nicht unbeaufsichtigt lassen.
- Besondere Vorsicht ist in weniger belebten Strassen der Innenstädte und an den Stränden geboten.

Río de Janeiro
Bargeldabhebungen am Flughafen Galeao in Rio de Janeiro solltest du möglichst vermeiden, da es hier schon wiederholt zu Kartenbetrug an den Geldautomaten gekommen ist. Darüber hinaus raten wir dir, an den Wochenenden die nach Geschäftsschluss menschenleeren Strassen des Stadtzentrums zu umgehen. An den touristisch beliebten Strandpromenaden, wie Copacabana und Lapa, solltest du nach Einbruch der Dunkelheit auf deine Wertsachen Acht geben. Insbesondere nachts sind Taxis den öffentlichen Verkehrsmitteln vorzuziehen. Favelas sollten generell nur in ortskundiger Begleitung besucht werden.

São Paulo
Das Stadtzentrum von São Paulo, um die Praça da Sé, und die Gegend um die Metro-Station „Estaçao da Luz“ sind abends und nachts wenig belebt und sollten daher gemieden werden.

Die Sicherheitslage ist zeitlichen Änderungen unterworfen. Wir empfehlen dir daher, dich auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland, beim Eidgenössischen Departement für ausländische Angelegenheiten oder beim Aussenministerium der Republik Österreich aktuell zu informieren.

Gesundheit
Durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene sind die meisten Durchfallerkrankungen vermeidbar. Dies gilt insbesondere für alle ländlicheren Regionen, den Norden und den Nordosten des Landes. Generell wird ein Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie und Hepatitis A empfohlen, bei einem Aufenthalt von über 4 Wochen oder bei besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet wird von allen Reisenden eine gültige Gelbfieberimpfung verlangt. Bei Nichtbeachtung drohen Geldstrafen und ggf. Einreiseverbot. Darüber hinaus wird auch zum persönlichen Schutz in weiten Teilen Brasiliens, vor allem für Reisen ins Landesinnere, nach Brasilia und zu den Iguazú-Wasserfällen, der Gelbfieberimpfschutz dringend empfolen. Innerhalb grösserer Städte ist die medizinische Versorgung mit der in Europa vergleichbar. In ländlichen Regionen ist sie jedoch vielfach technisch oder hygienisch problematisch. Wir empfehlen dir dringend eine weltweit gültige Krankenversicherung und eine zuverlässige Reiserückholversicherung. Zudem kann es in vielen Fällen Sinn machen, dich in Bezug auf deine individuelle Reiseapotheke von einem Reise- oder Tropenmediziner beraten zu lassen.

Für weitere allgemeine Informationen rund um die Reisegesundheit empfehlen wir Safetravel.ch sowie Fit-for-travel.de.

Währung: Brasilianischer Real (BRL)
Achte an allen Geldautomaten darauf, dass keine Vorrichtungen angebracht wurden, mit denen deine Karte kopiert oder das Eintippen der Geheimzahlen aufgezeichnet werden könnte. Bei fehlgeschlagenen Barabhebungen an Bankautomaten solltest du unbedingt den ausgegebenen Bankbeleg aufbewahren, da in Einzelfällen trotzdem eine Belastung deines Kontos erfolgen kann.

Trinkgeld
Die meisten Restaurants und Bars berechnen automatisch 10 Prozent Trinkgeld. Wenn man zufrieden war, kann dieser Betrag auch aufgerundet werden. Kofferträger und andere Dienstleister freuen sich hier ebenfalls über ein Trinkgeld.

Auf der Seite numbeo findest du mehr Information über die Lebenshaltungskosten in Brasilien.

Stromspannung
127 / 220 V Steckdosen Typ N. Der "Eurostecker" C kann verwendet werden. Wir empfehlen dennoch, einen Adapter mitzunehmen.

Kunst
Die zahlreichen Kapellen, Kirchen und Kathedralen, die mit der Kolonisation überall in Brasilien von den verschiedensten religiösen Orden in Auftrag gegeben wurden, ernährten nicht nur Architekten und Bauarbeiter gut, sie boten auch genügend Spielraum für eine aufwendige Ausgestaltung der entsprechenden Bauwerke. Holzschnitzer, Steinmetzen und Maler arbeiteten zur Ausgestaltung dieser Gotteshäuser in der Regel Hand in Hand, stimmten ihre persönlichen Vorstellungen in Formen und Farben aufeinander ab und schufen so Kunstwerke von einmaliger Schönheit und Harmonie, die du in Brasilien während deines Sprachaufenthaltes bewundern kannst.

Musik und Tanz
In Brasilien schallt Musik von überall her. Die mitreissenden Lieder mit portugiesischen oder internationalen Texten erklingen über die Lautsprecher der Shopping-Malls und Werbetafeln, aus Autofenstern und an den Wochenenden live aus der einen oder anderen Bar. An den Stränden bilden sich spontan kleine musikalische Gruppen, oft geht eine Gitarre von Hand zu Hand, und jeder gibt seinen Beitrag, unterstützt von rhythmischer Begleitung auf Bierdosen oder Plastikbechern. Auf vieles können die Brasilianer verzichten, nicht aber auf Musik und Rhythmus.

Karneval
Der Ursprung des Karnevals geht zurück auf die Zeit der alten Griechen und Römer. In Europa, vor allem in Frankreich, Spanien und Portugal, wurde der Karneval mit Festen, Masken und Strassentänzen gefeiert. Während der portugiesischen Kolonialisierung gelangte er auch nach Brasilien. Heute hat Rio de Janeiro den grössten und bekanntesten Karneval der Welt. Zahlreiche Sambaschulen nehmen am Umzug teil - jede davon mit 3.000 bis 5.000 Mitgliedern, die vorwiegend aus den ärmeren Vororten Rios stammen. Jedes Jahr aufs Neue konkurrieren die Sambaschulen miteinander, präsentieren ein eigenes Thema, dass sich in den Kostümen, im Tanz und der Musik widerspiegelt, und werden in verschiedenen Aspekten ihrer Darstellung von einer Jury beurteilt.

Essgewohnheiten
Die regional unterschiedlichen kulinarischen Spezialitäten des Landes weisen Einflüsse aus der indianischen, afrikanischen und europäischen Küche auf. Eine Art Nationalgericht ist der deftige Eintopf „Feijoada“, der aus schwarzen Bohnen, Rind- und Schweinefleisch, sowie vielen weiteren Zutaten bereitet wird.

Klima
Es gibt Regen- und Trockenzeit, wobei es in weiten Teilen des Landes das ganze Jahr über heiss und feucht ist. Im brasilianischen Sommer (Dezember bis März) kommt es, insbesondere im Süden und Südosten des Landes, häufig zu schweren Regenfällen, die mitunter zu Überschwemmungen und Verkehrsbehinderungen in einigen Regionen führen können. Auch anhaltende Dürren können weite Landesteile heimsuchen und teils zu mehrtägigen Wasserabschaltungen in den Städten führen. Wir raten dir, dich vor deinem Sprachaufenthalt über die aktuelle Wettersituation in deiner Destination in Brasilien zu informieren.

Sprache
Eine Verständigung in deutscher Sprache ist in der Regel nicht möglich und auch englische Sprachkenntnisse sind ausserhalb der grossen Hotels und Touristenschwerpunkte wenig verbreitet. Spanisch wird hingegen im Süden Brasiliens teilweise verstanden. Jegliche Portugiesischkenntnisse, wenn auch nur rudimentär, werden immer dankbar angenommen und sind in jedem Falle hilfreich.

Führerschein
Bei touristischen Aufenthalten genügt für das Führen von Fahrzeugen in Brasilien grundsätzlich das Mitführen deines nationalen Führerscheins, sowie eines Identitätsnachweises (Reisepass). Zur Vermeidung von Missverständnissen wird jedoch dringend empfohlen, sich bei der jeweiligen Behörde deines Landes zusätzlich einen internationalen Führerschein ausstellen zu lassen. Für einige Führerscheinklassen ist zu beachten, dass in Brasilien ein Mindestalter des Führerscheininhabers von 21 Jahren verlangt wird. Seit Anfang 2008 gilt für Fahrzeugführer absolutes Alkoholverbot.

Fun Facts
Wusstest du, dass der Landesname "Brasilien" auf den portugiesischen Namen "Pau-brasil" des Brasilholz-Baumes zurück geht? Brasa bedeutet im Portugiesischen "Glut" und "glühende Kohlen"; das Adjektiv brasil ("glutartig") bezieht sich auf die Farbe des Holzes, das, wenn geschnitten, rot leuchtet und in Europa zum Färben von Stoffen benutzt wurde.

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