Spanisch lernen in

Havanna - Santiago de Cuba - Trinidad

Sprachaufenthalt Havanna

Sprachaufenthalt Havanna

Havanna ist ein Schmelztiegel der Kulturen und eine der ältesten und malerischsten Städte der neuen ...

Spanischschulen in Havanna
Sprachaufenthalt Santiago de Cuba

Sprachaufenthalt Santiago de Cuba

Santiago de Cuba gilt als Inbegriff der kubanischen Kultur: Revolution, Gastfreundschaft, Oldtimer und Musik prägen ...

Spanischschulen in Santiago de Cuba
Sprachaufenthalt Trinidad

Sprachaufenthalt Trinidad

In Trinidad scheint die Zeit stehen geblieben zu sein: hier sind Pferde noch ebenso geläufig ...

Spanischschulen in Trinidad
Sprachaufenthalt in Kuba

Sprachaufenthalt in Kuba

Ein Sprachaufenthalt in Kuba verspricht einiges. Tanze in den Strassen Havannas zum kubanischem Son! Oder ziehe genüsslich an einer kubanischen Zigarre, während von Ché Guevaras Heldentaten erzählt wird!

Die Karibikinsel ist in vieler Hinsicht ein Sonderfall. Im sozialistischen Kuba läuft vieles ein wenig anders und das meiste gemächlicher ab als anderswo. Diese Besonderheit, die kolonialen Städte, die schönen weissen Strände und der karibische Charme ziehen jeden Reisenden in ihren Bann so.

Das Spanisch in Kuba ist ein wenig schwieriger zu verstehen als andere Spanisch Akzente. Dafür hat es seinen ganz besonderen Charme. An der Spanischschule wird so unterrichtet, dass auch Beginner von ihrem Sprachaufenthalt in Kuba profitieren können.

Alternativ zu einem Sprachaufenthalt in Kuba bietet sich auch ein Sprachaufenthalt in Costa Rica an.

Einreisebestimmungen

Die Einreisebestimmungen Kubas schreiben vor, dass ein Aufenthalt zu touristischen Zwecken für maximal 30 Tage nur mit Visum in Form einer so genannten "Touristenkarte" möglich ist, die zusammen mit dem Reisepass zur Einreise dient. Diese Touristenkarte muss vor der Einreise erworben werden, z.B. bei einem Reisebüro, Reiseveranstalter oder beim Kubanischem Konsulat. Wenn du den Flug bei uns buchst, organisieren wir dir auch gleich die Touristenkarte. Die Touristenkarte kann bei den Behörden vor Ort um weitere 30 Tage verlängert werden. Mehr Infos: de | ch | at

Impfungen

Folgende Impfungen werden empfohlen: Diphtherie, Tetanus, Hepatitis A. Wir raten dir, dich bei einem Reisemediziner beraten zu lassen. Für Informationen und Auskünfte empfehlen wir die Internetseiten Fit-for-travel.de & Safetravel.ch

Gesundheit

Seit dem 1.5.2010 müssen nach Kuba einreisende Ausländer und ständig im Ausland lebende Kubaner eine Krankenversicherungspolice vorweisen können, die eine medizinische Behandlung in Kuba einschliesst und die Behandlungskosten übernimmt. In Kuba gibt es ein dichtes Netz an Polikliniken und Krankhäusern, die sich sogar in den entlegensten Ecken des Landes befinden. Es gibt auch sehr viele gute Ärzte. Um typischen Reisekrankheiten, wie z.B. Magenbeschwerden, vorzubeugen, solltest du kein Leitungswasser trinken und wenn immer möglich auf Eiswürfel verzichten. Achte bei den Lebensmitteln darauf, dass sie gut gekocht sind.

Sicherheit

Reisen in Kuba ist sicher. Trotzdem sollte man nicht sein gesamtes Bargeld mit sich führen. Diebstähle und Betrügereien können vorkommen. Ausserdem gilt es, sich über mögliche Hurrikans während Juni bis November in der Gegend zu informieren. Die grösste Gefahr sind Verkehrsunfälle bei nächtlichen Überlandfahrten. Die Sicherheitslage ist zeitlichen Änderungen unterworfen. Wir empfehlen dir daher, dich auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland , beim Eidgenössischen Departement für ausländische Angelegenheiten oder beim Aussenministerium der Republik Österreich aktuell zu informieren.

Geld und Preise

Auch bei den Preisen verhält es sich in Kuba etwas anders als in anderen Ländern Lateinamerikas. Es existieren zwei verschiedene Preisniveaus nebeneinander. Einfache Produkte wie Grundlebensmittel, Tabak, Rum etc. bezahlen die Einheimischen mit dem Peso Cubano. Produkte von höherer Qualität oder „Luxusprodukte“ sind allerdings nur für den Peso Convertible, welcher 1:1 an den US-Dollar gebunden ist, zu erhalten. Viele Touristen kommen deshalb fast ausschliesslich mit dem Peso Convertible in Berührung. Seit dem 8. November 2004 ist das bezahlen mit USD in Kuba offiziell verboten! Auch Kreditkarten amerikanischer Bankinstitute (z.B. American Express) werden in Kuba nicht akzeptiert.

Die Preisunterschiede in Kuba können sehr gross sein. Eine Übernachtung in einer Casa Particular (ähnlich wie Bed&Breakfest) kostet in etwa 15 bis 35 Peso Covertibles. Eine Übernachtung im Hotel kann schnell einmal über 100 Pesos Covertibles zu stehen kommen. Auch beim Essen trifft man ab „fast gratis“ (Peso-Pizza) bis „sehr teuer“ beinahe alles an.

Wer nach Kuba reist, sollte sich Gedanken über den Geldnachschub machen. Deutsche Kreditkarten werden als Zahlungsmittel weitgehend angenommen, mit EC/Maestro-Karten hingegen kann man nicht an Bankautomaten Geld abheben! Man sollte sich also auf keinen Fall nur auf ein Zahlungsmittel verlassen und ggf. genügend Bargeld zum Umtausch mitnehmen!

Preisniveau: Mittagessen / Menú del día: 2 -6 Euro / 3-10 CHF
Trinkgeld / Propina: üblich sind rund 10%

Zahlungsmittel:

  • Währung: Peso Convertible (CUC) für Ausländer / Peso Cubano (CUP)
  • Euros in kleinen Noten zum Wechseln und als Notgroschen
  • Kreditkarten (Visa und Mastercard werden akzeptiert, jedoch keine amerikanischen Kreditkarten)
  • Travellerschecks in Euro oder CHF

Öffentlicher Verkehr

In Kuba gibt es sowohl eine Zug-, als auch eine Busverbindung zwischen den grössten Orten der Insel. Vor allem wer mit dem Zug reist, muss häufig mit grossen Verspätungen rechnen. Ein Auto zu mieten, ist die einfachste und vielfach auch die preiswerteste Art und Weise Kuba kennenzulernen.

Telefon & Internet

Ferngespräche kann man von den grossen Hotels machen. Etwas preisgünstiger geht es mit den öffentlichen blauen Kartentelefonen. Die Karten kriegt man in vielen Hotels. Am Besten ist es, per Internet zu kommunizieren. Internetcafes findet man in den grösseren Städten und an touristischen Destinationen. In einigen Internetcafes sind auch Programme wie Skype oder MSN Messenger installiert, mit welchen telefoniert werden kann, wobei die Verbindungsqualität teilweise mangelhaft ist. Es empfiehlt sich, sein eigenes Headset auf die Reise mitzunehmen, da diese in den Internetcafes häufig nicht vorhanden oder beschädigt sind. Handys können beim kubanischen Mobilfunkbetreiber Cubacel tage- oder wochenweise gemietet werden.

Vorwahl Kuba: 0053
Vorwahl aus Kuba: DE - 11949; CH – 11941; AT – 11943

Zeitzone: MEZ minus 5 Stunden (minus 6 während europäischer Sommerzeit)

Stromspannung & Steckdosenn

  • 110 V / 220 V (in grossen Hotels)
  • Europäischer Stecker mit zwei runden Metallstiften
  • Amerikanischer Stecker mit zwei senkrechten flachen Metallstiften und einem runden Metallstift unten in der Mitte

Kultur

Die kubanische Kultur hat spanische und afrikanische Wurzeln. Vor allem die kubanische Musik und Tänze wie der Son, Mambo, Danzon oder Cha Cha Cha fanden internationale Verbreitung. Auch bekannte Literaten hat Kuba hervorgebracht. Einer von ihnen war der Nationaldichter José Martí, nach dessen Gedicht das berühmte Volkslied Guantanamera geschrieben wurde.

Geschichte

Christoph Kolumbus entdeckte 1492 auf seiner ersten Reise Kuba, was als Entdeckung Amerikas in die Geschichte einging. Bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts hatten die Spanier die Insel unter Kontrolle gebracht und das Urvolk der Insel, die Arawak, durch Gewalt und die Verbreitung von Krankheiten vollständig ausgerottet. Im 17. und 18. Jahrhundert wurden zahlreiche afrikanische Sklaven für den profitablen Zuckerrohranbau nach Kuba geschifft. Im 19. Jahrhundert kämpfte Kuba mit der Unterstützung der USA rund 30 Jahre lang für die Unabhängigkeit von Spanien, die im Jahre 1898 erreicht wurde. Bis 1902 war die Insel dann allerdings von den USA besetzt. Mit dem Ende der Besetzung war die Abhängigkeit Kubas von den USA aber noch nicht beendet. Erst 1959 löste sich Kuba mit der Revolution vollständig von den USA. Fidel Castro stürzte mit seinen Gefolgsleuten den langjährigen Diktator Batista und machte aus Kuba ein sozialistisches Land. Die Verstaatlichungspolitik der Insel führte zu einer Wirtschaftsblockade der USA, worauf Kuba die Unterstützung in der Sowjetunion suchte und fand. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion erlebte Kuba in den 90er Jahren eine schwere Wirtschaftskrise.

Gesellschaft

Die Nachkommen der Spanier und die Mulatten sind die grössten ethnischen Gruppen in Kuba. Indigenas wie in anderen lateinamerikanischen Ländern existieren auf Kuba nicht mehr. Offiziell wurde der Rassismus von Fidel Castro verboten. In Tat und Wahrheit geniesst die hellhäutige Bevölkerung aber ein besseres Ansehen als die dunkelhäutige. Seit der Revolution hat die Regierung im Bildungs- und Sozialwesen viel erreicht. Die ehemals ausgezeichnete Gesundheitsbilanz hat sich aber in letzter Zeit wegen Medikamentenknappheit getrübt. Obwohl es sich in Kuba offiziell um eine egalitäre Gesellschaft handelt, ist das Leben relativ schwierig für jene, die keine ausländischen Devisen besitzen. Daher arbeiten nicht mehr alle nur für kollektive, sondern auch für private Ziele.

Küche

Die kulinarischen Gewohnheiten der Kubaner sind einfach. Sie bevorzugen keine scharfen, würzigen Speisen wie in anderen Ländern Lateinamerikas. Die Küche Kubas ist insgesamt ziemlich schwer. Oft wird auch im nordamerikanischen Stil gegessen, wobei die Qualität aber meistens zu wünschen übrig lässt.

Religion

Erst seit einer Verfassungsänderung im Jahre 1992 wurde der ehemals atheistische, zu einem säkularen Staat, wodurch auch Gläubigen den Beitritt zur kommunistischen Partei ermöglicht werden sollte. Bis heute haben die Religionen noch keine offizielle Struktur, so dass die tatsächlichen Anhängerzahlen schwer in Erfahrung zu bringen sind. Der Katholizismus ist vor allem in den höheren Gesellschaftsschichten verbreitet und ist Schätzungen zu Folge die zweitgrösste Religion Kubas. Am weitesten verbreitet ist die Santeria, eine afro-katholische Mischreligion. Die christlich gesinnten weissen Herren wollten die Götter der nach Kuba verschleppten afrikanischen Sklaven nicht akzeptieren. So suchten sich die Afrikaner für jeden ihrer Götter eine Entsprechung in den katholischen Heiligen und fanden damit einen Weg, ihren eigenen Göttern treu zu bleiben. Als die Vermischung nicht mehr zu stoppen war, erlaubte die katholische Kirche auch Opfergaben der Santerias in ihren Kirchen.

Politik

Kuba ist ein sozialistischer Staat mit einem Einparteiensystem. Gemäss der Verfassung von 1976 hat die Kommunistische Partei Kubas die Führungsrolle in diesem System inne. Staatsoberhaupt ist der Vorsitzende des Staatsrates, dessen Amt seit dem Bestehen der neuen Verfassung von Fidel Castro besetzt wurde. Im August 2006 übergab Fidel Castro das Amt seinem Bruder Raúl. Das oberste Verfassungsorgan ist die Nationalversammlung, dessen rund 600 Mitglieder alle vier Jahre gewählt werden. Trotz der wirtschaftlichen Krise Anfangs der 90er Jahre hat der „Socialismo Tropical“ überlebt. Dies aber vor allem dank einiger kapitalistischer Reformen, die Castro unter dem Druck der Krise zuliess. Aussenpolitisch stehen die Beziehungen zu den USA im Vordergrund. Während dem Kalten Krieg standen die beiden Staaten teilweise am Rande eines Atomkrieges. Mit dem Ende des kalten Krieges hat sich die Beziehung ein wenig verbessert, wobei das von den USA verhängte Wirtschaftembargo und die Diskussionen um Exilkubaner immer noch zu angespannten Verhältnissen zwischen den beiden Staaten führen.

Wirtschaft

Ab 1959 wurde 90 Prozent der Industrie und 80 Prozent der Landwirtschaft Kubas verstaatlicht. Nach der Verhängung des Handelsembargos der USA erhielt Kuba Unterstützung aus den Ländern des Ostblockes, die mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion versiegte. Heute lebt Kuba vor allem vom Tourismus, der Landwirtschaft (Zucker und Tabak) und den Einzahlungen von Exilkubanern. Offizielles Zahlungsmittel ist der Peso. Daneben existiert aber ausserdem der Peso Convertible, der seit 2004 den Dollar als Zweitwährung ersetzt.

Kuba - Fotos

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