Japanisch lernen in

Kanazawa

Sprachaufenthalt Japan

Sprachaufenthalt Kanazawa

Auf der ruhigen Seite der japanischen Hauptinsel gelegen, wird Kanazawa auch das „Klein-Kyoto“ genannt. Die ...

Japanischschulen in Kanazawa
Sprachaufenthalt Japan

Sprachaufenthalt Japan

Das Land der aufgehenden Sonne, der lächelnden Menschen, des Sushi, der Geishas, der Tempel, der Reisfelder und der topmodernen Städte. Japan hat unendlich viele Facetten, sowohl kulturell als auch geografisch.
Es gibt wohl kaum ein spannenderes Land mit so vielen Gegensätzen für deinen Sprachaufenthalt!

In Japan hat sich eine ganz besondere Kultur und Tradition bewahrt. Obwohl es heute zu den Industrieländern zählt und technologisch auf Höchststand ist, koexistieren gleichzeitig uralte Bräuche. Entdecke schneebedeckte Berge im Norden, tropische Sandstrände im Süden, topmoderne Grossstädte und verschlafene Fischerdörfchen.
Komme während deiner Sprachreise den Geheimnissen Japans auf die Spur!

Einreisebestimmungen

Bürger Deutschlands, Österreichs und der Schweiz benötigen für die Einreise nur einen gültigen Reisepass, wenn sie als Touristen oder Sprachschüler einreisen und der Aufenthalt 3 Monate nicht überschreitet. Dieses Touristenvisum kann bis auf 6 Monate verlängert werden, wenn man sich rechtzeitig vor Ort im Gemeindeamt des Aufenthaltsortes registrieren lässt. Studenten, welche länger als 6 Monate bis zu 2 Jahre Japanisch lernen möchten, müssen ein Pre-College Studentenvisum beantragen. Die Anforderungen und zu erbringenden Nachweise für den Antrag hängen von der jeweiligen Staatsbürgerschaft des Bürgers ab.

Da sich die Bestimmungen jederzeit ändern können, raten wir dir, dich zusätzlich bei der Botschaft zu informieren.

Sicherheit

Diebstähle sind in Japan höchst selten und man muss sich grundsätzlich um seine Wertsachen keine Sorgen machen.

Japan ist das erdbebenreichste Land der Erde. Im Jahresdurchschnitt werden rund 1.500 Beben seismisch registriert, von denen mehrere auch wahrgenommen werden können. Es kann also sehr gut sein, dass man während seines Japan-Aufenthaltes ein kleines Beben miterlebt.

Erdbeben vom 11. März
Aus radiologischer Sicht ist ein Aufenthalt im Grossraum Tokyo/Yokohama derzeit wieder unbedenklich. Bei Aufenthalten im Grossraum Tokyo/Yokohama sollten weiterhin die Verhaltenshinweise und Empfehlungen der japanischen Behörden unbedingt befolgt und auch generell Vorkehrungen für den Fall einer Verschlechterung der Situation getroffen werden, die nach wie vor nicht völlig ausgeschlossen werden kann.

Süd- und Westjapan werden im Spätsommer häufig von Taifunen heimgesucht. Überschwemmungen und Erdrutsche können zu Schäden führen.

Gesundheit

Es gibt für Japan keine Impfvorschriften für die Einreise. Das Auswärtige Amt empfiehlt als sinnvollen Impfschutz: Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über drei Monate auch Hepatitis B. Auf kleineren Inseln im Süden Japans soll noch Japanenzephalitis vorkommen. Bei Reisen dorthin ist die entsprechende Impfung zu erwägen.

Die medizinische Versorgung ist in Japan sehr gut. In grösseren Städten gibt es englischsprachige Ärzte. Unter folgenden Nummern wird dir bei medizinischen Fragen weitergeholfen oder du wirst an englischsprachige Ärzte aus deiner Umgebung weitergeleitet.

AMDA International Medical Information Tokyo: Tel.: 03 5285 8088
AMDA International Medical Information Osaka: Tel.: 06 6636 2333

Für erste allgemeine Informationen rund um die Gesundheit empfehlen wir Safetravel.ch oder Fit-for-travel.de .

Geld und Preise

Die Landeswährung ist Yen. Es gibt Münzen à 1, 5, 10, 50, 100, 500 Yen und Geldscheine à 1000, 2000, 5000 und 10'000 Yen.

Reiseschecks und Bargeld können in guten Hotels gewechselt werden, der Umtausch in Banken ist jedoch oft umständlich (siehe auch Banköffnungszeiten).

Die internationalen ATM Automaten (Geldautomaten) bei Postämtern in ganz Japan akzeptieren die gängigen Kreditkarten (Visa, Master, American Express, Diners, EC Karten mit Maestro-Zeichen). Letztere können auch bei den 7-Eleven Store Bankautomaten verwendet werden. Achtung: Viele Automaten haben meistens die gleichen Schliessungszeiten wie die Banken, in Städten schliessen sie zwischen 18:00 und 20:00 Uhr und am Wochenende haben viele nur am Samstagvormittag geöffnet. Erkundige dich bei Ihrer Kreditkartenfirma bezüglich Standort und Öffnungszeiten. Internationale Kreditkarten wie American Express, Visa, Diners Club und Master Card werden als Zahlungsmittel meist überall akzeptiert.

Preisniveau für Mahlzeiten: Budget: 4-8 EUR
Mittelklasse: 10-30 EUR

Kommunikation

Telefon:
In Japan gibt es überall öffentliche Telefonapparate in den Farben grün und grau. Sie funktionieren mit Münzen und Telefonkarten. Letztere sind im Convenience Store oder Bahnhofskiosk erhältlich. Internationale Telefongespräche sind mit den Apparaten mit dem Zeichen „International Calls“ möglich. Zunächst wählt man die Vorwahl einer der vier Telefongesellschaften, also 001, 0041, 0061 oder 0033, dann den Ländercode ohne “0” davor, dann die Ortsnetzkennzahl, ebenfalls ohne “0”, und schliesslich die Nummer des Teilnehmers. Vorwahl von Japan aus: Deutschland: +49, Österreich: +43, Schweiz: +41. Man kann auch Prepaid Cards kaufen wie z.B.:

Mit der Schweizer Telefonkarte (Taxcard) kann man von öffentlichen Telefonkabinen aus in der Schweiz und ins Ausland telefonieren. Diese Karte ist im Swisscom Shop, bei den Poststellen, an Kiosken oder Tankstellen-Shops im Wert von 5, 10 und 20 CHF erhältlich.

New Moshi Moshi Card (Nihon Telecom) Von öffentlichen NTT-Telefonapparaten mit Drucktasten, privaten Telefonapparaten, öffentlichen Telefonzellen für Nihon Telecom.

KDDI Super World Card (KDDI) Von öffentlichen NTT-Telefonapparaten mit Drucktasten, privaten Telefonapparaten, öffentlichen Telefonzellen für KDDI.

IC Karte (NTT) Von NTT IC-Karten-Telefonen. NTT IC-Karten-Telefone befinden sich häufig in JR-Bahnhöfen und an zahlreichen anderen Orten.

Mobiltelefon:
Die meisten bisherigen europäischen Mobiltelefone funktionieren in Japan nicht, da es in Japan kein GSM-Netz gibt. Eine Ausnahme sind diejenigen mit "UMTS". Es gibt jedoch die Möglichkeit gleich bei Ankunft am Flughafen ein Gerät zu mieten (relativ hohe Kosten).

Ebenfalls eine gute und günstige Variante ist das Telefonieren in einem Internetcafé mit Programmen wie Skype.

Stromspannung

Die Stromspannung in Japan beträgt in der Regel 100 Volt. In Tokyo und Ost-Japan sind es 50 Hz und in West-Japan einschliesslich Osaka, Kyoto und Nagoya 60 Hz. In den Hotels gibt es meistens zwei Steckdosen für 110 und 220 Volt für elektrische Rasierapparate, Haartrockner, Reisebügeleisen, etc. Es empfiehlt sich, einen Reiseadapter mit 2-poligem Flachstecker für USA/Japan mitzunehmen.

Transport

Das Haupttransportmittel in Japan ist ohne Zweifel der Zug. Die Züge verkehren sehr häufig und pünktlich, auch sind die Linien von den lokalen Bummelzügen bis zu den supermodernen, schnellen Shinkansen Zügen im ganzen Land gut ausgebaut. Ausserdem ist das Bahnreisen in Japan zwar etwas teuer, aber sehr sauber und bequem. Grossstädte haben ihr eigenes U-Bahnnetz und fast jede japanische Stadt besitzt ihr Busnetz. Der Japan Rail Pass ist eine praktische und günstige Lösung um Japan zu bereisen (nur ausserhalb Japans erwerbbar).

Fernbusse sind in der Regel langsamer als Züge, aber bedeutend billiger. Zudem sind die zurücklehnbaren Sitze in einem Nachtbus bequem und der Service angenehm.

Automieten wird in Japan nicht unbedingt empfohlen, da einerseits Linksverkehr herrscht, in ländlichen Gegenden die Strassenschilder nur in japanischer Schrift angeschrieben sind und in Grossstädten oft Hektik und viel Verkehr an der Tagesordnung sind. Zudem muss in Japan eine spezielle Übersetzung des Führerscheins eingeholt werden.

Ab Ende 2012 gibt es die neue Billig-Fluggesellschaft Jetstar Japan. Sie wird zunächst ab Tokyo (Narita) und Osaka (Kansai International) fliegen. Später sollen weitere Flughäfen dazukommen, darunter Sapporo, Fukuoka und Okinawa.

Kleidung

Japan hat wie in Europa vier Jahreszeiten und dementsprechend sollte man seine Reisekleidung anpassen. Da das Land verschiedene Klimazonen umfasst, sollte man bei der Planung auch regionale Unterschiede berücksichtigen.

März-Mai: Frühling (typisch: blühende Kirschblüten)
Kleidung: leichte Pullover und Jacken

Juni-August: Sommer (typisch: Regenzeit im Juni, Hitze im Juli, Taifun im August)
Kleidung: leichte Sommerkleidung, Juni: Regenschutz

September-November: Herbst (typisch: Laubfärbung)
Kleidung: leichte Pullover und Jacken

Dezember bis Februar: Winter (typisch: kühl aber sonnig)
Kleidung: warme Mäntel und Jacken

Da sich die asiatischen Kleidergrössen von den westlichen unterscheiden, sollte man genügend Kleider einpacken und nicht erwarten, dass man in Japan leicht seine Kleider- und Schuhgrösse findet.

Essgewohnheiten

Man sagt, dass die Kunst des japanischen Essens dreimal genossen werden kann: erstens beim Betrachten der Speise, die dekorativ in vielen unterschiedlichen Tellern und Schüsseln serviert wird, zweitens, wenn der Gastgeber das vielfältige Menü erklärt und zuletzt beim geniessen der geschmackvollen Kreationen.
Die traditionell japanische Nahrung ist sehr ausgewogen, salz- sowie fettarm und gilt als eine der gesündesten auf der Welt. Deshalb erstaunt es auch nicht, dass es in Japan prozentual die meisten 100-Jährigen gibt.

Spezialitäten

Essen

    Reisgerichte
  • Domburi - Pouletfleisch und Ei auf weissem Reis
  • Kaiseki Ryori - traditionelles Gericht aus vielen parallelen Gängen in kunstvollen Schälchen
  • Sushi - Reishäppchen mit rohem Fisch, Krabben, Kaviar, Ei etc.
  • Sashimi - in Scheiben geschnittener roher Fisch, meist auf Lacktablett angerichtet
  • Sukiyaki - hauchdünn geschnittenes rohes Rindfleisch mit Gemüse, Pilze, Tofu und Glasnudeln in Sud aus Fischbrühe
  • Shabu-Shabu: - hauchdünn geschnittenes rohes Rindfleisch, Gemüse und Pilze in schmackhafter Brühe
  • Tempura - Gemüse und Meeresfrüchte im Teigmantel, in Öl gebacken
  • Tonkatsu - mundgerecht geschnittenes paniertes Schweineschnitzel
  • Karee Raisu - Curryreis

  • Nudelgerichte
  • Ramen - chinesische Eiernudelsuppe mit Schweinebratenscheibchen
  • Soba - Buchweizennudelsuppe, heiss oder kalt gegessen
  • Yakisoba - gebratene Nudeln mit Schweinefleisch und Gemüse
  • Udon - dicke Buchweizennudeln mit Fleisch und Gemüse, heiss oder kalt gegessen

  • Sonstiges
  • Nabemono - traditionelle regionale Eintopfgerichte mit Fisch oder Huhn, Chinakohl, Kartoffeln, Rüben, Rettich, Spinat, Pilzen und Tofu
  • Tofu - Sojabohnen-Quark
  • Misosuppe - Fischbrühe und Sojabohnenpaste oft mit Tofustückchen, Algen und Frühlingszwiebeln
  • Yakitori - gegrillte, marinierte Pouletspiesschen
  • O-Bento - mit verschiedenen Speisen gefüllte Box (oft Reisekost), an fast allen Bahnhöfen erhältlich
  • O-nigiri - Reisdreiecke mit verschiedenen Füllungen

Trinken

  • Sake - Reiswein, heiss oder kalt getrunken
  • Shochu - Reis- und Süsskartoffelschnaps
  • Umeshu - süsser Pflaumenwein
  • Bier - z.B. von Asahi, Sapporo, Kirin
  • Whisky - z. B. von Santory
  • Calpis - Milchserum-Getränk
  • Sencha - Grüntee
  • Macha - vermahlener Grüntee (für Teezeremonie verwendet)
  • Genmaicha - Grüntee mit gerösteten Reiskörnern
  • Mugicha - Gerstentee
  • Oolong cha - chinesische Teesorte

Trinkgeld

In Japan hat das Trinkgeldgeben keine Tradition. Ausserhalb des Hotels kann es sogar als Beleidigung empfunden werden. Bei gutem Service kannst du in der Unterkunft ein kleines Geschenk hinterlassen. Im Taxi ist es auch nicht nötig, Trinkgeld zu hinterlassen.

Rauchen

Seit 2004 sind in japanischen Grossstädten Nichtraucherzonen ausgeschildert, wenn es auf der Strasse verboten ist zu rauchen. In zahlreichen Zügen gibt es seit 2006 keine Raucherabteile mehr. Auch an den meisten Bahnhöfen herrscht Rauchverbot, aber es gibt vereinzelt Raucherecken.

Japan-Knigge

Unterschiedliche Kulturen und Regeln machen das Spannende am Reisen aus. Da sich Japan in verschiedener Hinsicht ziemlich von unserer Kultur unterscheidet hier ein kleiner Japan-Knigge:

  • Beim Betreten des Schreins, Tempels, Hotels im japanischen Stil und der Wohnung die Schuhe ausziehen. In der Unterkunft die bereitgestellten Pantoffeln anziehen. Beim Benutzen von Toiletten die bereitgestellten WC-Pantoffeln verwenden.
  • Sich nicht die Nase in der Öffentlichkeit putzen. Besser kurz das Zimmer verlassen und sich unbeobachtet die Nase schnäuzen.
  • Wenn man zu Besuch eingeladen wird, ein kleines Geschenk wie Schokolade, Süssigkeiten oder Blumen mitbringen.
  • Essstäbchen nie aufrecht in die Reisschüssel stecken oder damit auf Personen zeigen.
  • Immer den anderen das alkoholische Getränk nachschenken und nicht sich selber.
  • Sich im Gemeinschaftsbad immer bei den Duschen oder Wasserhähnen gründlich waschen, bevor man sich ins heisse Badewasser begibt.


Japanisch

Japaner freuen sich immer sehr, wenn ein „Gaijin“ (Ausländer) auch nur wenige Brocken Japanisch spricht.
Danke. – Arigato.

Bitte. – Do-itashi-mashite.
Entschuldigung. – Sumimasen.
Es tut mir leid. – Gomen-nasai.
Guten Morgen. – Ohayo gozai-masu.
Guten Tag. – Kon-nichi-wa.
Guten Abend. – Komban-wa.
Gute Nacht. – Oyasumi-nasai.
Nein, ich verstehe Sie nicht. – Ii-e, wakari-masen.
Was kostet das? – Ikura-desu-ka?
Ich nehme das. – Kore-o kudasai.

Feiertage

Regionale und lokale Feiertage, wie der 2. Januar, 1. Mai (Tag der Arbeit), 7. Juni (Fronleichnam) und andere Feiertage gelten nicht in jedem Kanton.

  • 1. Januar - Neujahrstag
  • 2. Montag im Januar - Tag der Erwachsenen
  • 11. Februar - Tag der Staatsgründung
  • 20. oder 21. März - Frühlingsanfang
  • 29. April - Showa Tag (Beginn der Golden Week: In dieser Woche machen die meisten Büros in Japan frei und es empfiehlt sich dringend im Voraus zu buchen.)
  • 3. Mai - Tag der Verfassung
  • 4. Mai - Tag der Umwelt
  • 5. Mai - Tag der Kinder
  • 20. Juli - Tag des Meeres
  • 15. September - Tag der Ehrung älterer Menschen
  • 23. oder 24. September - Herbstanfang
  • 2. Montag im Oktober - Tag des Sports und der Gesundheit
  • 3. November - Tag der Kultur
  • 23. November - Tag der Arbeit
  • 3. Dezember - Geburtstag des Kaisers

  • Liegt ein Wochentag zwischen zwei nationalen Feiertagen, wird er zum Feiertag. Fällt ein nationaler Feiertag auf einen Sonntag, wird der darauf folgende Montag zu einem Feiertag. Zusätzlich sind vom 28. Dezember bis zum 3. Januar Behörden, Unternehmen, Banken und Büros geschlossen. Die meisten Geschäfte sind jedoch geöffnet. (Vorreservationen empfohlen) Mitte August findet das „Bon-Fest“ statt. (Vorreservationen um dieses Datum empfohlen)


Wusstest du?

Dass in Japan ein „Goodwill Guide“ Service von Studenten, Hausfrauen und Pensionären angeboten wird? Diese sind bei der japanischen Fremdenverkehrszentrale registriert und bieten kostenlos geführte Touren in Japan an. Im Gegenzug möchten sie mit den Touristen ihre Englischkenntnisse verbessern. Das ist eine tolle Gelegenheit, von einem Privatguide gratis mehr von der japanischen Kultur zu erfahren!

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