Ecuador
Quito
Fotos Quito
Einwohnerzahl: 1,5 Millionen
Lage: 2800 m ü Meer
Quito, die Hauptstadt Ecuadors, befindet sich inmitten des Andengebirges und ist umgeben von schneebedeckten Vulkanen. Es ist eine Stadt der Kontraste in der koloniale als auch moderne Architektur Platz findet und der Unterschied von reich und arm allgegenwärtig ist. Obwohl 1.5 Millionen Menschen in Quito leben, ist im Zentrum vieles zu Fuss zu erreichen.
Da Quito auf einer Höhe von 2800 Metern über Meer und mitten auf dem Equator liegt, sind die Temperaturunterschiede im Verlaufe eines Tages beträchtlich, die Jahreszeiten hingegen kaum wahrnehmbar.
Trotz ihrem Kleinstadt-Charakter bietet die Stadt ein abwechslungsreiches Kultur-, Freizeit- und Nachtleben. Museen, Märkte, Kaffees und grosse Parks laden tagsüber zum Besuch ein. In der Nacht öffnen Discotheken, Salsotheken und Bars mit Live-Musik ihre Türen.
Vor der Kolonialisierung durch die Spanier war Quito die Hauptstadt des nördlichen Inka-Reiches. Während der Herrschaft der Spanier galt die Andenstadt als eines der politischen und kulturellen Zentren Lateinamerikas. In den 80er Jahren wurde das koloniale Stadtzentrum Quitos von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.
Amazonas - Coca
Das Gebiet um Coca, der Hauptstadt der ecuadorianischen Region Orellana, ist Teil des Amazonasbeckens. Die einzige Art, in dieses Gebiet zu den Bungalows der Schule zu gelangen, ist eine Bootsfahrt mit dem Kanu. Im Regenwald fühlt man sich fern von jeglicher Zivilisation; anstelle von Verkehr und Stimmen hört man Vögel und Insekten.
Die Artenvielfalt im Amazonasbecken ist beeindruckend. 5 – 10 Millionen Arten, so glaubt man, leben in diesem Gebiet. Das sind rund ein Viertel aller auf unserem Planeten lebenden Tier- und Pflanzenarten. Im ecuadorianischen Teil des Amazonasbeckens gibt es vor allem Vögel in allen Farben, Affen, Insekten, Kaimane, Piranhas und weitere Fischarten zu entdecken. Das Eindrücklichste sind aber wohl die Sonnenuntergänge in den märchenhaften Dschungellagunen und die unglaubliche Ruhe.
Galapagos Inseln - Puerto Ayora
Verzauberte Inseln wurden sie von den Spaniern bei ihrer Entdeckung genannt – die Galapagos Inseln. Niemand hatte so weit draussen im Ozean noch Inseln erwartet. Die aus 14 grösseren, 8 kleineren und 40 winzigen Inseln bestehende Inselgruppe befindet sich fast 1000 Kilometer vor der Küste Ecuadors.
Die Vulkaninseln sind für ihre Artenvielfalt weltberühmt. Auf Galapagos leben Arten, welche nur auf dieser einzigartigen Inselgruppe heimisch sind. Am Strand tummeln sich Seelöwen, Robben und die bekannten Galapagos-Riesenschildkröte während sich in der kargen Vulkanlandschaft märchenhafte Drachen, die Leguane, auf den Felsen sonnen. In den Büschen verstecken sich seltene Vögel und an der Küste watschelt mit seinen blauen Füssen der bekannte Blaufusstölpel. Auch vor dem Festland gibt es einiges zu sehen. Die Tauchplätze der Galapagos Inseln zählen weltweit zu den spektakulärsten.
Puerto Ayora ist der Hauptort der Insel Santa Cruz, der zweitgrössten Insel der Gruppe. In Puerto Ayora befindet sich auch die berühmte Charles Darwin Forschungsstation.
Costa - Machlilla National Park
An der Pazifikküste Ecuadors liegt der Machalilla Nationalpark. Der Park umfasst tropische Wälder, Küstenabschnitte mit schönen Stränden und archäologische Ausgrabungsstädten der Manta Kultur.
Im selben Gebiet befindet sich auch die Isla de la Plata, welche vor allem für ihre Vogelkolonien bekannt ist und deren Korallenriffe zum Schnorcheln einladen. Auf dem Weg zur Insel kann man häufig Wale sehen.
Das Küstengebiet Ecuadors mit seinen kleinen Fischerdörfchen hat seinen ganz besonderen Charme; hier wird alles ein wenig gemächlicher angegangen als in der Sierra, wo die die Hauptstadt Quito liegt.





